EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

"Harte Gangart fortsetzen" - Nancy Faeser lobt Schlag gegen IS-Ableger

Eines der an den Razzien beteiligten Polizeifahrzeuge
Eines der an den Razzien beteiligten Polizeifahrzeuge Copyright TNN/DPA via AP
Copyright TNN/DPA via AP
Von Euronews mit dpa
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Den Festnahmen der mutmaßlichen Terrorzelle waren Razzien in NRW, Niedersachsen und in den Niederlanden vorausgegangen. Allein in NRW wurden 15 Objekte durchsucht.

WERBUNG

Die Bundesanwaltschaft hat in Nordrhein-Westfalen eine mutmaßliche islamistische Terrorzelle aufgedeckt, die Anschläge in Deutschland geplant haben soll.

Sieben Verdächtige wurden festgenommen, die meisten von ihnen stammen aus Tadschikistan. Ihnen wird auch die Gründung einer terroristischen Vereinigung und die Unterstützung der Miliz Islamischer Staat vorgeworfen. Sie operierten seit über einem Jahr in Deutschland.

Der Innenminister von Nordrhein-Westfalen, Herbert Reul, sagte auf einer Pressekonferenz: "Die Männer sind kurz nach Beginn des Krieges in der Ukraine im Frühjahr 2022 nach Deutschland eingereist. Wir sehen leider, dass es unter der enorm großen Zahl von Menschen, die vor dem Krieg fliehen und hier Schutz suchen, auch schwarze Schafe gibt, aber das zeigt auch, dass unsere Sicherheitsbehörden wachsam sind und das auf dem Radar haben."

Faeser: "Harte Gangart fortsetzen"

Bundesinnenministerin Nancy Faeser sprach von einem "bedeutenden Schlag gegen den islamistischen Terrorismus". Man setze die harte Gangart gegen Islamisten fort. Und weiter: "Die Bedrohung durch den islamistischen Terror ist nach wie vor sehr akut, wie Sie an den heutigen Festnahmen sehen können. Es ging heute wieder einmal um die Vorbereitung eines Terroranschlags, aber vor allem auch um die Finanzierung des Terrorismus. Genau das haben wir uns vorgenommen, nämlich die Finanzierung von terroristischen Organisationen frühzeitig auszutrocknen, deshalb freue ich mich sehr über die erfolgreichen Festnahmen."

Die Beschuldigten sind nach Behördenangaben mehrfach zwischen Deutschland und den Niederlanden hin- und hergereist. Es handele sich um Mitglieder des IS-Ablegers "Islamischer Staat Provinz Khorasan", kurz ISPK.

Das Ziel sei gewesen, in Deutschland öffentlichkeitswirksame Anschläge im Sinne des IS zu verüben. Auch in den Niederlanden wurden zwei Verdächtige festgenommen, ein Mann aus Tadschikistan und seine kirgisische Frau.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Landtagswahl in Hessen: CDU triumphiert, AfD zweitstärkste Kraft

Putin bezeichnet Drohnenangriff als Terrorakt: "Sie provozieren uns"

Dschihadistenprozess in Brüssel: 9 Angeklagte werden vernommen