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Nahrungsmittelsicherheit und Handel: Diese Themen dominieren auf Russlands Afrika-Gipfel

In Sankt Petersburg hat der zweite Afrika-Gipfel begonnen
In Sankt Petersburg hat der zweite Afrika-Gipfel begonnen Copyright AP/TASS Host Photo Agency
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Von Euronews mit dpa, AP
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Es geht um den Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Russland und afrikanischen Staaten: in Sankt Petersburg hat an diesem Donnerstag der zweite Afrika-Gipfel begonnen.

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Afrikanische Staats- und Regierungschefs sind zu einem zweitägigen Afrika-Gipfel in Sankt Petersburg eingetroffen, die Neuauflage eines Treffens von 2019. Moskau erhofft sich von dem Gipfel eine verstärkte Zusammenarbeit mit zahlreichen Ländern des Kontinents in Bezug auf Getreide- und Düngemittelexporte, nachdem es wegen der Aufkündigung des Getreideabkommens über das Schwarze Meer in die Kritik geraten war. 

Russland war wegen seines Vorgehens international in die Kritik geraten, dass es absichtlich dem Weltmarkt große Mengen an Weizen und Mais entziehen - und so die Lebensmittelpreise in die Höhe zu treiben wolle.

Die Zahl der teilnehmenden Staats- und Regierungschefs war von ursprünglich 43 auf 17 geschrumpft, ein Rückgang, den der Kreml auf den Druck des Westens zurückführt.

Präsident Wladimir Putin versuchte den afrikanischen Vertretern, darunter auch der äthiopischen Ministerpräsident Abiy Ahmed, zu versichern, dass Russland ausreichend Getreide liefern könne, um afrikanische Länder für den Ausfall ukrainischer Lieferungen zu entschädigen.

Neben Fragen der Ernährungssicherheit geht es bei dem bis Freitag dauernden Gipfel für Russland auch um einen Ausbau des Handels. Russland gilt als wichtigster Waffenlieferant Afrikas.

Ein weiteres Thema auf der Agenda betrifft die Rolle der Wagner-Söldner-Gruppe in Afrika, mit der Länder wie Sudan und Mali Verträge geschlossen haben und die auf deren fortdauernde Unterstützung angewiesen sind.

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