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Krim-Brücke im Visier: Drei ukrainische Seedrohnen wurden laut Moskau abgefangen

Angriff auf Krim-Brücke
Angriff auf Krim-Brücke Copyright AP/Russian National Antiterrorism Committee nac.gov.ru
Copyright AP/Russian National Antiterrorism Committee nac.gov.ru
Von Euronews mit AP/AFP/DPA
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Die Brücke vom russischen Festland zur Krim ist enorm wichtig für die Versorgung der Halbinsel und der russischen Truppen im Süden der Ukraine. Sie wurde daher bereits mehrfach von Kiew angegriffen.

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Russland hat nach offiziellen Angaben drei Seedrohnenangriffe auf die Krim-Brücke abgewehrt. Die ukrainischen Marinedrohnen seien rechtzeitig in den Gewässern des Schwarzen Meeres entdeckt und zerstört worden, teilte das Verteidigungsministerium in seinem Telegram-Kanal mit

Demnach hatte sich ein erster Angriff am späten Freitagabend ereignet, zwei weitere folgten früh am Samstag Moskauer Zeit.

Die Brücke vom russischen Festland zur Krim ist enorm wichtig für die Versorgung der Halbinsel und der russischen Truppen im Süden der Ukraine. Sie wurde daher bereits mehrfach von Kiew angegriffen.

Erst am 12. August wurden zwei ukrainische Raketenangriffe auf die strategisch wichtige Brücke über die Straße von Kertsch vereitelt, während eine frühere Offensive im Juli schwere Schäden am Straßenabschnitt der Brücke verursacht hatte

Satellitenbildern zufolge sichert Russland einen Teil der Brücke mit einer Barriere aus Schiffen.

Auch im Gebiet Belgorod an der Grenze zur Ukraine wurden nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums zwei ukrainische Drohnen von der Flugabwehr abgefangen  

Kiew kann Ziele auf russischem Staatsgebiet in 1500 km Entfernung erreichen

Die Ukraine kann mit eigenen Waffen nach offiziellen Angaben aus Kiew inzwischen Ziele auf russischem Staatsgebiet in 1500 Kilometern Entfernung erreichen. 

Das Land arbeite schon länger an einem Raketen- und Drohnenprogramm, weshalb Ziele sogar in solch weiter Entfernung kein Problem mehr seien, sagte der Sekretär des Nationalen Rates für Sicherheit und Verteidigung, Olexij Danilow, in Kiew im ukrainischen Radio. 

Die auf russischem Staatsgebiet angewendeten Waffen seien ukrainischer Herkunft, sagte er mit Blick auf die Angriffe auf militärische Ziele im Nachbarland. 

Zum einen gebe es das schon 2020 bestätigte Raketenprogramm des Landes, zum anderen beteiligten sich inzwischen viele Firmen an der Drohnenproduktion. "Das alles wird Ergebnisse bringen", so Danilow weiter. Die ukrainischen Streitkräfte könnten nicht nur Ziele in 700 Kilometern Entfernung treffen, sondern "sogar in 1000 bis 1500 Kilometern".

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