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TV-Debatte der Republikaner: Trump glänzt durch Abwesenheit

In Umfragen soll Trump einen deutlichen Vorsprung vor den anderen republikanischen Bewerbern haben.
In Umfragen soll Trump einen deutlichen Vorsprung vor den anderen republikanischen Bewerbern haben. Copyright Mark J. Terrill/Copyright 2023 The AP. All rights reserved.
Copyright Mark J. Terrill/Copyright 2023 The AP. All rights reserved.
Von Euronews mit AP, dpa
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Donald Trump hat mal wieder die TV-Debatte der Republikanischen Präsidentschaftskandidaten geschwänzt - vielleicht nicht unbedingt zu seinem Nachteil.

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In den USA haben sieben Kandidaten der Republikanischen Partei in einer TV-Debatte für sich als Präsidentschaftskandidaten geworben. Deutlicher Spitzenreiter für die Nominierung zur US-Präsidentenwahl 2024 ist Ex-Präsident Donald Trump. Der blieb allerdings auch der zweiten TV-Debatte fern. 

In Umfragen soll Trump einen deutlichen Vorsprung vor den anderen republikanischen Bewerbern haben. Deshalb erkenne er für sich keinen Sinn in den TV-Debatten, hatte Trump in der Vergangenheit gesagt. Er warb stattdessen zur gleichen Zeit um die Unterstützung streikender Auto-Arbeiter in Michigan. Die TV-Debatte fand in Kalifornien statt. 

DeSantis nennt Trump "ein Risiko"

Nur wenige der sieben Republikaner erlaubten sich während der zweistündigen Debatte Attacken auf Trump. Einzig Ron DeSantis, Gouverneur von Florida und aussichtsreichster Widersacher von Trump, nutzte die Abwesenheit Trupms als offes Tor. Trump hätte mit hohen Ausgaben die Basis für die spätere Inflation gelegt, so DeSantis. Er bezeichnete Trump außerdem als "ein Risiko".

Der frühere Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, kritisierte, dass Trump entgegen aller Versprechen die Grenze zu Mexiko nicht undurchlässig gemacht habe. Und in einem der unterhaltsameren Momente der Debatte warnte Christie Donald Trump, dass man ihn bald Donald Duck nennen werde, wenn er sich weiter vor den TV-Debatten wegducke.

Spaltung beim Thema Ukraine

Die Trump-Verfolger versuchten, mit einer Demonstration von Härte zu punkten - vor allem gegenüber China, Drogen-Kartellen aus Mexiko und Einwanderern, die gesetzwidrig die US-Grenze überschritten. Der für eine populistische Agenda bekannte Ramaswamy ging noch weiter und sprach sich dafür aus, selbst in den USA geborene Kinder abzuschieben, wenn sich ihre Eltern bei der Geburt unerlaubt im Land aufhielten.

Bei der Position zum Krieg in der Ukraine wurde die Spaltung in der republikanischen Partei deutlich. Während DeSantis und Ramaswamy sich dafür aussprachen, dass die USA möglichst schnell ein Ende des Krieges durch Verhandlungen herbeiführen, plädierten Pence und Haley für eine weitere Unterstützung der Ukraine.

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