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Trauer um Shani Louk - Israels Armee befreit von Hamas nach Gaza verschleppte Soldatin

Shani Louk, die Deutsche, die vom Techno-Festival verschleppt wurde, ist tot
Shani Louk, die Deutsche, die vom Techno-Festival verschleppt wurde, ist tot Copyright AP
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Von Euronews mit AFP, AP, dpa
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Die Mutter von Shani Louk und das israelische Außenministerium haben den Tod der jungen Deutschen bestätigt. In einem Hamas-Video machen Geiseln Israels Regierung Vorwürfe.

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Die Hamas fordert mit einem Video, auf dem israelische Geiseln zu sehen sind, die seit mehr als drei Wochen in Gaza festgehalten werden, erneut einen Gefangenenaustausch. Die Terror-Organisation will die am 7. Oktober mehr als 220 Verschleppten freilassen, wenn im Gegenzug alle etwa 6.000 palästinensischen Gefangenen aus israelischen Gefängnissen freikommen.

Armee befreit israelische Soldatin, die Hamas verschleppt hatte

An diesem Montag wurde bekannt, dass eine am 7. Oktober verschleppte israelische Soldatin bei der Bodenoffensive in Gaza befreit werden konnte.

Auch wenn Israels Armee eine Soldatin aus der Geiselhaft befreit hat, wächst die Kritik an Regierungschef Benjamin Netanjahu - vor allem unter den Familien der Geiseln.

Tod von Shani Louk bestätigt

Die Deutsche Ricarda Louk, Mutter der 22-jährigen Shani Louk hat bestätigt, dass ihre vom Techno-Festival verschleppte Tochter tot ist.

Laut israelischen Medienberichten hatten israelische Soldaten bei der Bodenoperation in Gaza Teile der Leiche der jungen Deutschen sichergestellt. Ein DNA-Test bestätigte dann, dass es sich um Shani Louk handelt.

Die Hamas hatte am 7. Oktober ein schwer zu ertragendes Video veröffentlicht, auf dem sie die offenbar bewusstlose junge Frau umrigt von bewaffneten Männern auf einem Pick-up wie eine Trophäe vorführten. Danach hatte die Mutter erfahren, dass ihre verletzte Tochter in einem Krankenhaus in Gaza behandelt werde.

Nicht nur Deutschlands Botschafter in Israel, Steffen Seibert, teilt seine Anteilnahme am Tod von Shani Louk in den sozialen Medien.

Derweil gab es an diesem Montag mehrfach Raketenalarm in Jerusalem, denn der Beschuss Israels durch militante Palästinenser dauert an.

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