Dürre im Urlaubsparadies: Wassersparen auch im Tourismus an der Algarve

Wassermangel an der Algarve
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Von Euronews mit AP
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Die Regierung in 🇵🇹 Portugal hat Einschränkungen im Kampf gegen die Dürre in der Region Algarve beschlossen. Auch im Tourismus soll 💦 Wasser gespart werden.

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Was tun, damit das Urlaubsparadies Algarve am Ende des Jahres nicht ohne Wasser dasteht? Im Kampf gegen die andauernde Dürre in der Region Algarve hat die Regierung in Portugal beschlossen, dass die besonders betroffenen Gemeinden in den kommenden Monaten Wasser sparen müssen.

Ohne jegliche Maßnahmen "hätten wir am Ende des Jahres kein Wasser für die öffentliche Versorgung", sagte Umweltminister Duarte Cordeiro nach einer Sitzung der Kommission für Dürremanagement in Lissabon.

Die Staudämme im Süden Portugals sind weiterhin nur zu 25 Prozent gefüllt.

Daher sollen in der Landwirtschaft in diesem Jahr in der Region Algarve 25 Prozent weniger Wasser verbraucht werden als 2023. Im Tourismus sollen die Einsparungen an Wasser mindestens 15 Prozent betragen.

Die neuen Regeln sollen in den kommenden Wochen eingeführt werden.

"Schlimmste Dürre an der Algarve"

"Die Algarve erlebt in diesem Jahr ihre schlimmste Dürre", erklärte in der vergangenen Woche der Vizepräsident der Umweltagentur (APA), José Carlos Pimenta Machado. "Wir haben noch nie eine solche Situation erlebt, mit den niedrigsten Wasserständen in den Reservoirs und das Gleiche gilt für die Grundwasservorkommen". Machado sprach von der "Folge von zehn Jahren anhaltender Dürre".

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