Ukrainische Sturmbrigade: "Die Lage in Awdijiwka ist die Hölle"

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Von Sasha Vakulina
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Wenn die Zahlen gefallener Soldaten mit gleicher Geschwindigkeit weiter steigen, wird Russland 2024 mehr als eine halbe Million Menschen in der Ukraine verloren haben.

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Die russischen Behörden könnten genügend neue Truppen aufstellen, um die durch das derzeitige Tempo ihrer Offensivoperationen in der Ukraine verursachten Verluste bis zum Jahr 2025 auszugleichen. So eine Analyse des Institut for the Study of War (ISW) in ihrem neuesten Bericht.

Bald eine halbe Million gefallene russische Soldaten?

Das britische Verteidigungsministerium erklärte kürzlich, dass die durchschnittliche tägliche Zahl der russischen Opfer in der Ukraine im Laufe des Jahres 2023 um fast 300 gestiegen ist. Wenn die Zahlen im nächsten Jahr so weitergehen, wird Russland mehr als eine halbe Million Menschen in der Ukraine verloren haben.

Anfang Dezember wurde berichtet, dass die Angriffe auf Awdijiwka zu einem Anstieg der russischen Verluste um 90 % geführt haben.

Die Ukraine erklärte am Donnerstag, dass sie nach monatelangen schweren Kämpfen ihre Truppen aus einigen Teilen der östlichen Stadt Awdijiwka in bessere Stellungen zurückzieht.

Die dritte ukrainische Sturmbrigade, die als eine der größten und am besten ausgerüsteten der Ukraine gilt, bestätigte, dass sie "dringend" nach Awdijiwka im Gebiet Donezk verlegt wurde. Die Lage in dem Gebiet sei "die Hölle" und "äußerst kritisch", heißt es weiter.

Nach Angaben des ISW gibt es keine bestätigten Veränderungen an der Frontlinie in diesem Gebiet, obwohl russische Streitkräfte Berichten zufolge im Süden und Norden von Awdijiwka vorgerückt sein sollen.

Russischen Quellen zufolge sind die russischen Streitkräfte bis zur ukrainischen Hauptverbindungslinie in Awdijiwka entlang der Industriesstraße, die dann in die Hrushevskoho Street übergeht, oder sogar darüber hinaus vorgedrungen.

Aus ukrainischen Militärkreisen verlautet, dass die Versorgung und Evakuierung von Awdijiwka schwierig geworden ist, aber alternative Logistikrouten aktiviert wurden.

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