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Russland greift Charkiw am orthodoxen Osterfest an

Feuerwehrleute löschten am Samstag, 4. Mai 2024, einen Brand nach dem russischen Luftangriff auf Kharikiv.
Feuerwehrleute löschten am Samstag, 4. Mai 2024, einen Brand nach dem russischen Luftangriff auf Kharikiv. Copyright Andrii Marienko/Copyright 2024 The AP. All rights reserved
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Von Heilika Leinus
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Trotz des orthodoxen Osterfests haben die russischen Einheiten ihre Angriffe auf die Ukraine fortgesetzt. In der zweitgrößten ukrainischen Stadt Charkiw kam ein Mensch ums Leben, 17 weitere wurden verletzt.

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Sowohl in der Ukraine als auch in Russland werden derzeit Ostern gefeiert. Dennoch war am Wochenende entlang der Front in der Ukraine von der Feiertagsruhe nichts zu spüren. Ganz im Gegenteil: laut Angaben Kiews wurden insgesamt 103 Kampfhandlungen und hunderte Luftangriffe registriert. Angegriffen haben die russischen Truppen aber nicht nur die ukrainischen Stellungen an der Front, sondern wie so oft auch zivile Wohngebiete samt Wohnhäusern.

In der Nacht zum Montag wurde Sumy zum Ziel der russischen Streitkräfte. Lokalen Medienberichten zufolge hat Russland mit Drohnen die ukrainische Infrastruktur attackiert. In Teilen der Region seien fließendes Wasser und Strom ausgefallen.

Feuerwehrleute löschten am Samstag einen Brand, nachdem ein Haus in Charkiw von der russischen Armee angegriffen wurde.
Feuerwehrleute löschten am Samstag einen Brand, nachdem ein Haus in Charkiw von der russischen Armee angegriffen wurde.Andrii Marienko/Copyright 2024 The AP. Alle Rechte vorbehalten.

Der Brennpunkt der Kampfhandlungen war das Gebiet von Bachmut und Awdijiwka in der Ostukraine, beichteten die ukrainischen Medien. Dort habe die ukrainische Armee insgesamt 56 russische Angriffe zurückgeschlagen.

Außerdem griff Russland in der Nacht zum Sonntag die zweitgrößte ukrainische Stadt Charkiw aus der Luft an. In der grötenteils russischsprachigen Stadt wurden eine Frau getötet und 17 weitere Menschen verletzt. 20 Wohnhäuser wurden beschädigt. Zahlreiche davon wurden von den russischen Bomben in Brand gesetzt. In den Wohngebieten in der Stadtmitte waren mehrere Explosionen zu hören, wie der Militärverwalter Oleh Sinegubow auf Telegram mitteilte. Die russische Armee soll dabei Gleitbomben und Kamikazedrohnen eingesetzt haben.

Am späten Samstag nahm ein Kirchenchoran einem orthodoxen Ostergottesdienst in der Kirche des Heiligen Fürsten Alexander Newski in der von Russland besetzten Stadt Mariupol te
Am späten Samstag nahm ein Kirchenchoran einem orthodoxen Ostergottesdienst in der Kirche des Heiligen Fürsten Alexander Newski in der von Russland besetzten Stadt Mariupol teAP/Copyright 2024 The AP. Alle Rechte vorbehalten.

Charkiw liegt nur 40 Kilometer von der russischen Grenze entfernt und könnte zum Brennpunkt des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine werden.

Unterdessen werten die ukrainischen Soldaten auf die Waffenlieferungen, die der Westen Kiew zugesagt hat. Da die Lage an der Front für die Ukraine immer schwieriger wird, sind einige westliche Länder nun auch flexibler, was die Reichweite der gelieferten Waffen angeht. Beispielsweise sagte der britische Außenminister David Cameron, er am Donnerstag Kiew besuchte, dass die Ukraine das Recht habe, mit britischen Waffen Ziele in Russland anzugreifen.

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