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Irans Präsident Ebrahim Raisi bei Hubschrauberabsturz getötet

65 Rettungsmanschaften suchten nach dem iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi. Schlechtes Wetter erschwerte die Bergungsarbeiten.
65 Rettungsmanschaften suchten nach dem iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi. Schlechtes Wetter erschwerte die Bergungsarbeiten. Copyright Azin Haghighi/AP
Copyright Azin Haghighi/AP
Von Heilika Leinus
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Der iranische Präsident Ebrahim Raisi ist bei einem Hubschrauberabsturz im gebirgigen Norden des Landes ums Leben gekommen.

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Der Hubschrauber des iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi ist am Sonntag im bergigen Nordwesten Irans abgestürzt. Iranische Staatsmedien haben den Tod des Präsidenten am Montagmorgen bestätigt. Rettungskräfte hatten den Absturzort in der schwer zugänglichen Region nahe der Grenze zu Aserbaidschan gefunden, teilte der iranischen Roten Halbmond mit.

Hubschrauber völlig ausgebrannt

Da der Hubschrauber nach dem Absturz ausgebrannt ist, gebe es keine Hoffnung auf Überlebende. Die am Montagmorgen veröffentlichten Drohnenaufnahmen zeigen das Wrack des zerstörten Hubschraubers.

Raisi war am Sonntagnachmittag in der iranischen Provinz Ost-Aserbaidschan im Nordwesten des Landes unterwegs, als der Hubschrauber vom Radar verschwand. Dort waren iranischen Staatsmedien zufolge in der Nacht 65 Rettungsmannschaften im Einsatz. Direkt nach dem Absturz war es dunkel, regnerisch und neblig. Außerdem habe Schlamm die Arbeit der Rettungskräfte schwieriger gemacht.

EU-Ratspräsident Charles Michel veröffentlichte seine Beileidsbekundung auf X. 

Hochrangige Politiker am Bord

An Bord des Helikopters waren insgesamt neun Menschen, darunter auch iranischer Außenminister Amirabdollahian und der Gouverneur der Provinzhauptstadt Tabris. Sie befanden sich auf der Rückreise von der Einweihung eines Staudamms im Nachbarland Aserbaidschan. Dort trafen sie sich mit dem Präsidenten des Aserbaidschan, Ilham Aliyev.

Anfangs berichtete der iranische Staatsfernsehen, dass der Hubschrauber in der Nähe von Jolfa abgestürzt sei. Die Stadt befindet sich an der Grenze zu Aserbaidschan, etwa 600 Kilometer nordwestlich der iranischen Hauptstadt Teheran. Später berichtete das Staatsfernsehen, dass der Absturz weiter östlich in der Nähe des Dorfes Uzi passiert sei, doch die Informationen blieben widersprüchlich.

Die Vertreter des Irans waren insgesamt mit drei Hubschrauber unterwegs, die weiteren zwei Maichingen kamen unbeschädigt am Ziel an.

Ebrahim Raisi war seit 2021 iranischer Präsident und galt als Hardliner. Nach dem Tod von Jina Mahsa Amini ging er brutal gegen die Demonstranten vor. Außerdem isolierte er sein Land zunehmend von der restlichen Welt.

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