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Europawahlen in den Niederlanden: Wähler wollen Sicherheit

Debatte in den Niederlanden.
Debatte in den Niederlanden. Copyright  EBU (screenshot)
Copyright EBU (screenshot)
Von Euronews
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Die Niederländer geben bereits heute ihre Stimme für Europa ab.

Die Niederländer haben bereits am Donnerstag angefangen ihre Stimme für Europa abzugeben. Die Parteivorsitzenden der neun größten Parteien kamen deshalb zuvor bei einer nationalen Debatte zu Wort.

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Dabei ging es um viele Themen, wie die internationale Sicherheit, Migration, Landwirtschaft und Klima.

Malik Azmani von der Volkspartei für Freiheit und Demokratie (VVD) betonte, dass er will, dass die Niederländer frei und sicher leben können, was nur mit einem starken Europa möglich sei. Ein Europa, das stark genug ist, um Schutz vor Putin zu bieten. Er erinnerte daran, dass Männer und Frauen 2000 Kilometer entfernt nicht nur für ihre Freiheit und Sicherheit, sondern auch für die der Niederländer kämpfen. Daher sei es notwendig, die Menschen in der Ukraine zu unterstützen, damit sie gewinnen und nicht Putin.

Sebastiaan Stöteler von der Partei für die Freiheit (PVV) erklärte, dass seine Partei die Ukraine im Kampf gegen den russischen Aggressor unterstütze. Dies sei bereits im Wahlprogramm festgelegt und in der Hauptvereinbarung der niederländischen Koalitionsgespräche enthalten. Obwohl Russland ein Sicherheitsproblem darstellen könnte, sei seiner Meinung nach nicht die Europäische Union der Eckpfeiler der Sicherheitspolitik, sondern die NATO. Deshalb müsse man die Sicherheit über die NATO gewährleisten und sicherstellen, dass die NATO-Mitglieder so stark wie möglich sind.

Gerrie Elfrink von der Sozialistischen Partei (SP) betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen, da man gemeinsam stärker sei. Die SP unterstütze dies sicherlich, aber es sei mehr nötig. Er betonte, dass man, wenn man keinen Krieg wolle, nicht selbst einen Krieg anfangen dürfe. Er verwies dabei auf die Kriege im Irak und in Afghanistan und stellte fest, dass andere Parteien später der SP zustimmen mussten, dass man diese Kriege nicht hätte beginnen sollen und sie die Welt nicht sicherer gemacht hätten.

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