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Dramatisches Finale in EM-Gruppe A: Deutschland und Schweiz im Achtelfinale

Schock für die schottischen Fans: In der 10. Minute der Verlängerung besiegelt ein Treffer von Csoboth das Ausscheiden der Schotten aus der EM.
Schock für die schottischen Fans: In der 10. Minute der Verlängerung besiegelt ein Treffer von Csoboth das Ausscheiden der Schotten aus der EM. Copyright AP/Darko Vojinovic
Copyright AP/Darko Vojinovic
Von Euronews mit AP
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Dieser Artikel wurde im Original veröffentlicht auf Englisch

Deutschland zieht nach einem Unentschieden gegen die Schweiz als Gruppenerster ins Achtelfinale ein. Schottland scheidet durch ein spätes Tor der Ungarn aus.

Ungarn - Schottland 1:0

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Mit einem dramatischen Tor in der Nachspielzeit besiegte Ungarn Schottland bei der EM 2024 mit 1:0 und zerstörte damit die Hoffnungen des schottischen Teams und der Fans, zum ersten Mal das Achtelfinale eines großen Turniers zu erreichen.

Der spät eingewechselte Kevin Csoboth erzielte in der 10. Minute der Nachspielzeit sein erstes Länderspieltor und sicherte Ungarn damit den dritten Platz in der Gruppe A, hinter Deutschland und der Schweiz.

Die Ungarn müssen nun abwarten, ob die drei Punkte ausreichen, um als eines der vier besten drittplatzierten Teams das Achtelfinale zu erreichen. Am Mittwoch finden die letzten Gruppenspiele statt. Bis dahin müssen die ungarische Nationalmannschaft und ihre Fans bangen.

Schottland ist als Gruppenletzter mit nur einem Punkt aus einem Unentschieden gegen die Schweiz ausgeschieden. Im Auftaktspiel des Turniers setzte es eine herbe 1:5-Niederlage gegen Deutschland.

Sorge um Ungarns Varga

Sollte Ungarn weiterkommen, ist es jedoch unwahrscheinlich, dass Stürmer Barnabás Varga nach seiner schweren Verletzung mit von der Partie sein wird.

Der ungarische Spieler Barnabás Varga verlässt das Spielfeld auf einer Trage, nachdem er sich im Spiel der Gruppe A zwischen Schottland und Ungarn verletzt hat.
Der ungarische Spieler Barnabás Varga verlässt das Spielfeld auf einer Trage, nachdem er sich im Spiel der Gruppe A zwischen Schottland und Ungarn verletzt hat.AP Photo/Antonio Calanni

Varga prallte Mitte der zweiten Halbzeit mit dem schottischen Torhüter Angus Gunn zusammen. Seine Mannschaftskameraden schirmten ihn vor den Kameras ab, während er vom medizinischen Personal behandelt wurde.

Beide Mannschaften applaudierten, als Varga nach einer Unterbrechung von etwa 10 Minuten auf einer Trage vom Platz gebracht wurde.

Obwohl beide Mannschaften den Sieg in Stuttgart dringend brauchten, waren Torchancen Mangelware.

Schottland hatte zwar mehr vom Ball, konnte daraus aber nur wenige gefährliche Aktionen schaffen. In einer chaotischen 10-minütigen Nachspielzeit mussten beide Torhüter dann doch noch einiges retten, bevor Kevin Csoboth den Sieg klar machte.

Erst leitete Csoboth den Konter ein und setzte den freien Roland Sallai in Szene, bevor er in den Strafraum sprintete, den Rückpass aufnahm und ins kurze Eck einschob.

Ungarns Kevin Csoboth (Mitte) jubelt nach seinem späten Tor im Spiel der Gruppe A zwischen Schottland und Ungarn.
Ungarns Kevin Csoboth (Mitte) jubelt nach seinem späten Tor im Spiel der Gruppe A zwischen Schottland und Ungarn.AP Photo/Matthias Schrader

Deutschland - Schweiz 1:1: Füllkrugs spätes Kopfballtor sichert Deutschland den Gruppensieg

Nach dem Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit gegen die Schweiz durch den eingewechselten Niclas Füllkrug steht die deutsche Nationalmannschaft an der Spitze der Gruppe A.

Nach einer Flanke des ebenfalls eingewechselten David Raum stieg Füllkrug im Strafraum hoch und köpfte den Ball am Schweizer Keeper Yann Sommer vorbei ins lange Eck.

Die Schweiz war zuvor in der 28. Minute durch Dan Ndoye in Führung gegangen. Der Stürmer spielt derzeit in Bologna und verhalf dem italienischen Verein in der abgelaufenen Saison zur ersten Champions-League-Qualifikation seit rund 60 Jahren.

Der Schweizer Dan Ndoye jubelt nach seinem Treffer im Spiel der Gruppe A zwischen der Schweiz und Deutschland.
Der Schweizer Dan Ndoye jubelt nach seinem Treffer im Spiel der Gruppe A zwischen der Schweiz und Deutschland.AP Photo/Themba Hadebe
Niclas Füllkrug (Mitte) jubelt mit seinen Mannschaftskameraden nach seinem späten Ausgleichstreffer im Spiel der Gruppe A zwischen der Schweiz und Deutschland
Niclas Füllkrug (Mitte) jubelt mit seinen Mannschaftskameraden nach seinem späten Ausgleichstreffer im Spiel der Gruppe A zwischen der Schweiz und DeutschlandAP/Darko Vojinovic

Durch das Unentschieden hat sich die Schweiz für das Achtelfinale qualifiziert. Mit fünf Punkten lief sie als Gruppenzweiter hinter Deutschland ein. Die deutsche Nationalelf ist mit sieben Punkten Gruppenerster.

Die Schweiz reist am Samstag nach Berlin, um im Achtelfinale gegen den Zweiten der Gruppe B anzutreten. Aktuell steht Italien dort auf Platz zwei, würde allerdings bei einer Niederlage gegen Kroatien im letzten Gruppenspielen von der kroatischen Nationalmannschaft überholt werden.

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Auch Albanien hat noch Außenseiterchancen auf Platz zwei. Dafür müsste allerdings ein Sieg gegen Spanien her. Außerdem müsste Albanien auf Schützenhilfe der Kroaten hoffen.

Sollte Spanien gegen Albanien verlieren, könnten auch sie bei einem italienischen Sieg noch auf Platz zwei abrutschen.

Deutschland tritt ebenfalls am Samstag in Dortmund gegen den Zweiten der Gruppe C an. Aktuell steht dort Dänemark hinter den erstplatzierten Engländern. Sowohl Slowenien auf Platz drei als auch Serbien auf Platz vier haben allerdings noch Chancen auf den zweiten Platz.

Der viel kritisierte Rasen im Frankfurter Stadion war am Sonntag wieder in besserem Zustand. Nach dem Gastspiel der NFL war der Rasen in Mitleidenschaft gezogen worden. Beim Spiel zwischen England und Dänemark in Frankfurt rutschten die Spieler immer wieder weg.

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