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Rote Liste: Immer mehr Haie sind stark gefährdet

Rote Liste: Immer mehr Haie sind stark gefährdet
Copyright Eugene Hoshiko/Copyright 2013 The Associated Press. All rights reserved
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Von euronews mit dpa
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Konsequenter Naturschutz bringt etwas, das zeigt die neue Rote Liste der Weltnaturschutzunion. Die Thunfischbestände sind wieder auf dem Weg nach oben, dank strenger Vorschriften.

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Die Thunfischbestände haben sich nach Angaben der Weltnaturschutzunion wieder etwas erholt. Die Organisation schätzt, dass beispielsweise die Zahl der Blauflossenthunfische im Mittelmeer in den vergangenen 40 Jahren um 22 Prozent gestiegen ist.

“Das heutige Update der IUCN Roten Liste enthält das starke Signal, dass sich Tierarten trotz des Drucks auf unsere Meere, erholen können, wenn die Staaten sich zur Nachhaltigkeit bekennen", sagte der Generaldirektor der Organisation, Bruno Oberle.

Bei anderen Tieren sieht es dagegen schlechter aus, sagte Craig Hilton-Taylor, der bei der Weltnaturschutzunion für die Rote Liste zuständig ist. "Wir haben uns ungefähr 600 Arten genau angeschaut. Die wichtigsten Veränderungen gab es bei den Haien. Dort sind mehr Arten bedroht als vorher. Außerdem gibt es eine Reihe von Bäumen und Pilzen, die erstmals auf der Roten Liste stehen.

Ein echtes Alarmsignal gibt es bei der größten lebenden Echse der Welt, dem Komodowaran in Indonesien, ist stärker bedroht als bislang gedacht. Die Weltnaturschutzunion stuft ihn auf ihrer Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten seit Samstag als "stark gefährdet" ein. Damit rückt er auf der Skala des Aussterbens eine Stufe höher. 

Die IUCN ordnet untersuchte Arten in acht Kategorien ein, von "ungenügender Datengrundlage" bis "ausgestorben". "Stark gefährdet" ist Stufe 5. Insgesamt sind auf der Roten Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten nun fast 140 000 Arten, von denen fast 40 000 vom Aussterben bedroht sind.

Dem Komodowaran setzt nach IUCN-Angaben der Klimawandel zu. Durch steigende Meeresspiegel verschwinde in den nächsten 45 Jahren wohl ein Drittel seines Lebensraums: Die bis zu drei Meter langen Allesfresser leben sein Millionen Jahren im Osten Indonesiens, im Komodo-Nationalpark und auf der angrenzenden Insel Flores. Es gibt nach Schätzungen noch rund 6000 Tiere.

Umweltschützer fordern seit langem strengere Vorschriften zum Schutz von Tieren.Insgesamt sind auf der Roten Liste der bedrohten Tier-vund Pflanzenarten nun fast 140 000 Arten, von denen fast 40 000 vom Aussterben bedroht sind.

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