Von der Leyens Green Deal - Anspruch und Wirklichkeit

Grünen-Abgeordneter Philippe Lamberts (rechts) im Gespräch mit Stefan Grobe
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Von Stefan Grobe
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Das Bemühen um einen EU-Umweltpakt ist das prominenteste 100-Tage-Versprechen der neuen EU-Kommission unter Ursula von der Leyen

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Eine radikale Umwandlung der europäischen Wirtschaft mit der Ziel der Klima-Neutralität bis 2050 - das ist das wohl prominenteste Hundert-Tage-Versprechen der neuen EU-Kommission.

Das Team von Ursula von der Leyen macht heute geltend, die politische Agenda tiefgreifend verändert und auf die WIssenschaft und die öffentliche Meinung gehört zu haben.

Es sei heute nicht mehr die Frage ob es einen europäischen Green Deal geben oder ob die EU klima-neutral sein werde, sondern wie das geschehen werde und wie weitreichend, so von der Leyen vor der Presse in Brüssel.

Selbst Kritiker konzedieren von der Leyen politischen Mut - sagen aber auch, die neue Politik sei zu wenig und zu spät angesichts des Ernstes der Lage.

Die Kommission müsse mutiger sein und die Mitgliedstaaten mehr herausfordern, so Philippe Lamberts von den Grünen.

Zum Glück gebe es im Europäischen Parlament eine Mehrheit für einen wirklichen Green Deal.

Nämlich für eine Anhebung des Reduktionsziels von 55 Prozent bei Schadstoff-Emissionen anstatt derzeit 40 Prozent.

Unter Druck von Parlament, der öffentlichen Meinung und kommenden Generationen scheint die Kommission einen einsamen Kampf zu führen, um ihrem eigenen Anspruch gerecht zu werden.

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