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Corona-Manöverkritik im EU-Parlament

Corona-Manöverkritik im EU-Parlament
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Von Laura Ruiz Trullols
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Der Direktor der Weltgesundheitsorganisation stellte sich einer Diskussion mit dem EU-Parlament. Dabei wurde ihm geraten, auch einmal Fehler einzuräumen

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Sind Masken im öffentlichen Raum notwendig?

Ist es gefährlich mit der Metro zu fahren?

Auf viele Fragen gab es seit Beginn der Krise widerspüchliche Antworten.

Die Weltgesundheitsorganisation wurde dafür kritisiert, ihre Empfehlungen zum Eindämmen der pandemie geändert zu haben.

Bei einem Besuch des Europäischen Parlaments in Brüssel wurde der WHO-Direktor aufgefordert, das Virus-Management zu verbessern und auch Fehler einzuräumen.

Er solle es so machen wie Ursula von der Leyen, die sich sogar für Versäumnisse entschuldigt habe, so der Christdemokrat Peter Liese, der selber Arzt ist.

Die Mitgliedstaaten sollten zudem der WHO mehr Kompetenz geben.

Das Virus breitet sich weiter aus, und die WHO könne es nicht allein bekämpfen, so der Direktor Adhanom Ghebreyesus.

Man müsse gemeinsam dafür sorgen, dass die Lehren aus der Pandemie gezogen würden und dass sich die Welt nicht noch einmal unvorbereitet zeigen dürfe.

Für zu lange Zeit habe die Welt zwischen Panik und Vernachlässigung operiert, deswegen habe die WHO die Vorbereitung zu einer Priorität gemacht.

Einige Abgeordnete regten einen besseren Informationsaustausch an.

Es müsse definitv eine bessere internationale Kooperation geben, und die EU sei ein gutes Beispiel, wie diese funktioniere, meint der finnische Grüne Ville Niinistö.

Alle Länder sollten Datensammlungen und intellektuelles Eigentum, sofern es sich um Technolgien zum Kampf gegen das Virus handele, teilen.

Doch nur wenige Unternehmen und sogar nur wenige EU-Staaten unterstützten diese Idee.

Am Konzept einer Wissenschaft für alle während einer Pandemie müsse in Europa noch gearbeitet werden.

Der Wettlauf um einen Impfstoff gegen das Virus geht weiter – für die WHO Gelegenheit, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.

Die EU will dabei helfen.

An diesem Wochenende ist sie Co-Organisator eines Pop-Konzerts mit Künstlern wie Shakira und Coldplay.

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Mit dem Erlös soll ein gleicher Zugang zu Coronavirus-Medizin gewährleistet werden.

Journalist • Stefan Grobe

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