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Sacharow-Preis 2023 geht an Irans Frauenbewegung und Zina Mahsa Amini

Solidarität mit Zina Mahsa Amini
Solidarität mit Zina Mahsa Amini Copyright Hawre Khalid/AP
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Von Euronews
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Sacharow-Preis 2023 geht an Irans Frauenbewegung und Zina Mahsa Amini

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Der Sacharow-Preis des EU-Parlaments geht in diesem Jahr an Zina Mahsa Amini und die Protestbewegung der Frauen in Iran.

Im September 2022 war die junge Kurdin Zina Mahsa Amini festgenommen worden, weil sie ihr Kopftuch nach Ansicht von Irans Sittenwächtern nicht richtig trug. In der Haft ist die 22-Jährige gestorben.

Eine Frau, die in Iran inhaftiert ist - nämlich die iranische Menschenrechtlerin Narges Mohammadi bekommt 2023 auch den Friedensnobelpreis.

Preis erinnert an Andrei Sacharow

Die Verkündung des Menschenrechtspreises des EU-Parlaments wird jedes Jahr mit Spannung erwartet. Dieser erinnert an den sowjetischen Physiker,  Dissidenten und Friedensnobelpreisträger Andrei Sacharow, der im Jahr 1989 im Alter von 68 Jahren in Moskau verstorben ist. Er hatte sich für Demokratie in der UdSSR eingesetzt.

Im vergangenen Jahr ging der Sacharow-Preis an das "mutige Volk der Ukraine".

2021 war der in Russland inhaftierte Kreml-Kritiker Alexej Nawalny mit der Auszeichnung des Europaparlaments geehrt worden. Seither ist der Politiker und Dokumentarfilmer zu mehreren weiteren Haftstrafen verurteilt worden und befindet sich weiter in Gefangenschaft.

Der Sacharow-Preis wird seit 1988 vom Europäischen Parlament an Persönlichkeiten oder Organisationen vergeben, die sich für die Verteidigung der Menschenrechte und der Meinungsfreiheit einsetzen.

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