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COP26 in Glasgow: Wir können es uns nicht leisten zu warten!

Von Guy Shone, Sabine Sans
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COP26 in Glasgow: Wir können es uns nicht leisten zu warten!
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Die Staats- und Regierungschefs der Welt stehen unter Druck, positive Schritte zur Bekämpfung des Klimawandels zu unternehmen: Großbritannien bereitet sich darauf vor, ab dem 31. Oktober 2021 für zwölf Tage bis zum 12. November Gastgeber der COP26 in Glasgow zu sein.

Auf dem Gipfeltreffen sollen die Ziele des Pariser Abkommens von 2015 und des UN-Rahmenübereinkommens über den Klimawandel vorangetrieben und bedeutende Fortschritte erzielt werden. Dazu gehören das Erreichen von Netto-Null-Emissionen bis 2050 und die Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs auf deutlich unter 2 Grad, besser als 1,5 Grad Celsius.

Wer wird teilnehmen?

Der ehemalige Wirtschaftsminister Alok Sharma ist der Präsident der Veranstaltung, die in Partnerschaft mit Italien stattfindet.

Viele hochrangigen internationalen Führungskräfte aus der ganzen Welt werden anwesend sein, ebenso wie die Umweltaktivisten Greta Thunberg und Sir David Attenborough sowie Zehntausende von Verhandlungsführern, Regierungsbeamten und Wirtschaftsführern.

Was sagen Industrie und Umweltschützer dazu?

Euronews sprach mit Bertrand Piccard, dem Vorsitzenden der Stiftung Solar Impulse, der die Staats- und Regierungschefs im Vorfeld des Gipfels mahnt:

"Sie müssen verstehen, dass ihre Wirtschaft umso profitabler wird, je mehr nationale Beiträge, je mehr Aktionen es gibt. Wenn wir so weitermachen wie bisher, wird der Gipfel ein Misserfolg werden. Wenn wir aber die Vorteile aufzeigen können, die jedes Land im Kampf gegen den Klimawandel und beim Schutz der Umwelt erzielen kann, kann die COP26 ein großer Erfolg werden."

Hitachi ist einer der Hauptpartner der COP26. Alistair Dormer, Vorsitzender von Hitachi Europa, sagte Euronews: "Ich würde gerne mehr Details, konkrete Ziele, Meilensteine und Möglichkeiten sehen, die die Industrie wirklich einbeziehen, damit wir alle zusammenarbeiten und das Ziel erreichen können."

Grüne Wirtschaft schafft Arbeit

Die Schaffung einer grünen Wirtschaft bedeutet auch Beschäftigungsmöglichkeiten.

Ryan Morrison von Friends of the Earth Scotland sagte, die grüne Wirtschaft bewege sich in die richtige Richtung, da der Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen neue Geschäftsfelder eröffne.

"Unsere eigenen Untersuchungen haben gezeigt, dass es in diesen grünen Branchen dreimal so viele Arbeitsplätze gibt, wie derzeit in der Öl- und Gasindustrie gefährdet sind."

Ricky Wilson, Sänger der britischen Rockband "Kaiser Chiefs", glaubt, dass die Menschen eine Veränderung wollen:

"Wenn man mit Kindern arbeitet, merkt man, dass es eine Menge Hoffnung für die Zukunft gibt, denn man sieht viele Programme, die den Untergang heraufbeschwören und versuchen, uns Angst einzujagen, damit wir etwas ändern, aber der Wandel kommt aus uns selbst heraus, weil wir es wollen."

Junge Menschen haben mehr Macht als sie glauben

Der 94-jährige Klima-Unternehmer Des Caren von Caren Meicnic Teo glaubt, dass junge Menschen mehr Macht haben, als sie glauben.

"Die Menschen haben alle Macht in den Händen, wenn sie nur aufwachen und handeln würden", sagte Caren.

"Wir haben die Verantwortung, die wunderbare Welt, die wir geerbt haben, zu bewahren und in einem besseren Zustand an die nächste Generation weiterzugeben."

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