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13 Kilometer tiefer Krater: Chinas Raumsonde landet auf der Rückseite des Mondes

Technisches Personal arbeitet am Sonntag im Pekinger Raumfahrtkontrollzentrum (BACC) in Peking an der Landung des Raumschiffs auf dem Mond
Technisches Personal arbeitet am Sonntag im Pekinger Raumfahrtkontrollzentrum (BACC) in Peking an der Landung des Raumschiffs auf dem Mond Copyright Jin Liwang/Xinhua via AP
Copyright Jin Liwang/Xinhua via AP
Von Saskia O'DonoghueDiana Resnik mit AP
Zuerst veröffentlicht am
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Dieser Artikel wurde im Original veröffentlicht auf Englisch

Das chinesische Raumschiff ist auf der Rückseite des Mondes im Südpol-Aitken-Becken gelandet. Kann der 13 Kilometer tiefe Krater die frühesten Informationen über den Mond liefern?

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Ein chinesisches Raumschiff ist auf der erdabgewandten Seite des Mondes gelandet. Das teilte die Nationale Raumfahrtbehörde Chinas mit. Die Mondsonde landete im Südpol-Aitken-Becken, einem der ältesten und größten Krater dieser Art auf dem Mond. Er ist 13 Kilometer tief und hat einen Durchmesser von 2 500 Kilometern.

Welche Ziele verfolgt China mit seinem jüngsten Besuch auf dem Mond?

Chinas Raumsonde wird Boden- und Gesteinsproben sammeln. Diese können möglicherweise die frühesten Informationen über den Mond liefern.

Bei der aktuellen Mission sollen in etwa zwei Tagen bis zu zwei Kilogramm Material gesammelt werden.

Missionen zur Rückseite des Mondes sind wesentlich komplexer. Die Aufrechterhaltung der Kommunikation ist schwieriger, außerdem ist das Gelände zerklüfteter und es gibt weniger flache Landeplätze.

Globaler Wettlauf ins All

Darüber hinaus hat sich China zum Ziel gesetzt, vor 2030 einen Menschen auf den Mond zu bringen. Sollte dies gelingen, wäre China nach der historischen Landung der USA im Jahr 1969 der zweite Staat, dem das gelingt.

Auch die USA planen, wieder Astronauten auf dem Mond landen zu lassen, die NASA hatte das Zieldatum auf 2026 festgesetzt.

Der wissenschaftliche Nutzen der Landung von Menschen auf dem Mond ist relativ - Roboter können genauso gut Proben sammeln.

Europa will Präsenz im Weltraum verstärken

Auch Europa ist dabei, seine Präsenz im Weltraum zu verstärken. Anfang dieser Woche wurde ein von der Europäischen Weltraumorganisation und Japan gemeinsam gestarteter Klimaforschungssatellit in die Umlaufbahn gebracht.

Der EarthCARE-Satellit von SpaceX, der den Temperaturhaushalt der Erde untersuchen soll, hob am Dienstag von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien ab.

Der Name EarthCARE ist die Abkürzung für Earth Cloud Aerosol and Radiation Explorer.

Der Satellit wird die Bedeutung von Wolken und Aerosolen - in der Atmosphäre schwebende Partikel - bei der Reflexion der Sonnenstrahlung und beim Einfangen der von der Erdoberfläche ausgehenden Infrarotstrahlung untersuchen.

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