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Rauchende Trümmer in Kramatorsk

Schwere Schäden in Kramatorsk, dem Verwaltungszentrum der ukrainischen Donbass-Region. Kramatorsk wurde laut Bürgermeister Oleksandr Hontscharenko den zweiten Tag in Folge mit russischen Smerch-Raketen beschossen. Demnach wurden ein Wohngebiet und ein unbesetztes Hotel getroffen. Opfer seien nicht bekannt.

Slowjansk und Kramatorsk sind wichtige Ziele für Moskau, besonders wenn die von Russland beanspruchte Eroberung von Lyssytschansk im Nordosten bestätigt wird.

Am 8. April 2022 waren in Kramatorsk bei einer Evakuierungsaktion mindestens 50 Menschen, darunter 5 Kinder, durch ballistische Raketen, mutmaßlich vom Typ Totschka-U (SS-21 Scarab), getötet und mindestens 98 Menschen verletzt, darunter 16 Kinder. Zum Zeitpunkt der Detonation sollen vor dem Bahnhof und in der Bahnhofshalle Tausende Menschen auf ihre Abreise gewartet haben.

Kramatorsk galt in Friedenszeiten als ein Zentrum von Maschinenbau- und Schmuckindustrie.

su mit dpa, AFP