Mehrere Flüsse und Bäche, darunter der Río Botello, traten gegen vier Uhr morgens über die Ufer. Viertel wie Los Manzanos und La Selva liefen voll. Bewohnerinnen und Bewohner berichteten von Wasserständen von mehr als einem Meter in ihren Häusern. In der gesamten Provinz Cundinamarca wurden nach Angaben von Gouverneur Jorge Emilio Rey mindestens vierzehn Schadensfälle registriert.
Feuerwehr, Polizei und Rotes Kreuz setzten den ganzen Tag über Pumpen und Evakuierungsteams ein. Mehr als tausend Menschen kamen in provisorischen Notunterkünften unter. Dort erhielten sie Lebensmittel und das Nötigste.
Der nationale Wetterdienst IDEAM warnte, dass in den kommenden Tagen weiterer Regen auf die Region treffen könnte. In den umliegenden Andengebieten, deren Böden bereits stark durchnässt sind, steigt damit die Gefahr von Erdrutschen.