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Kenyaner protestieren in Nanyuki, Kenia, gegen ein Ebola-Quarantänezentrum am ersten Juni 2026

Video. Proteste in Kenia gegen geplantes Ebola-Quarantänezentrum

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In Nanyuki haben Hunderte gegen ein geplantes Ebola-Quarantänezentrum demonstriert, nachdem Kenias Oberstes Gericht das Projekt vorerst gestoppt hatte.

Hunderte junger Menschen haben sich am Montag vor dem Luftwaffenstützpunkt Laikipia in Nanyuki versammelt. Sie protestierten gegen Pläne, in Kenia ein Ebola-Quarantänezentrum für Personen einzurichten, die sich im Ausland dem Virus ausgesetzt haben.

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Die Demonstrierenden zogen bis zu den Toren des Stützpunkts, riefen Parolen und äußerten Zweifel daran, ob das Land mögliche Ausbrüche bewältigen kann.

Die Proteste begannen nur wenige Tage, nachdem Kenias Oberstes Gericht das Projekt vorläufig gestoppt hatte. Das Gericht untersagte vorerst auch die Einreise ausländischer Patienten, bis ein laufendes Verfahren geklärt ist. Die Klage haben die Anwaltskammer Kenias und eine verfassungsrechtliche Aufsichtsorganisation eingereicht. Sie argumentieren, dass das kenianische Gesundheitssystem für eine solche Einrichtung noch zu fragil ist.

Vertreter der USA erklärten, das Zentrum solle Amerikaner aufnehmen, die im Ausland Kontakt mit Ebola hatten. Kenias Gesundheitsminister Aden Duale betonte hingegen, die Einrichtung solle allen Menschen offenstehen, nicht nur US-Staatsbürgern. Washington hat zudem 13,5 Millionen Dollar zugesagt, um Kenias Vorsorge gegen Ebola zu stärken.

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