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Ausbildung für humanitäre Helfer

Ausbildung für humanitäre Helfer
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Von Euronews
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Immer mehr Menschen fliehen weltweit vor Krieg und Gewalt. Mit der richtigen Ausbildung können humanitäre Mitarbeiter Menschen in Not noch besser helfen.

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Immer mehr Menschen fliehen weltweit vor Krieg und Gewalt. Humanitäre Hilfe ist wichtiger denn je. Eine Organisation in Jordanien und eine Schule in Frankreich bereiten die Helfer auf ihre schwierige Arbeit vor.

Unterrichten in Krisengebieten

Rund 80.000 syrische Flüchtlinge leben in dem Lager Al Zaatari unweit der Grenze zu Syrien. Haneen arbeitet in der Schule des Camps. Die Organisation INEE lehrt, wie man in Notsituationen unterrichten kann. Haneen hat dort in einem Kurs u.a. gelernt, wie sie Flüchtlinge besser einbinden kann.

Ihren INEE-Kurs hat sie in der jordanischen Hauptstadt Amman hat absolviert. Mitabeiter von zahlreichen Nichtsregierungsorganisationen haben dort gelernt, wie sie mit sehr beschränkten Mitteln einen guten Unterricht gestalten können.

INEE hat ein Handbuch herausgegeben mit so genannten Minimum Standards, die nötig sind, um zu unterrichten. In Konfliktsituationen benötigen Kinder Bildung mehr denn je. Täglicher Unterricht gibt ihnen wieder eine Routine und ein Gefühl der Sicherheit.

Training für humanitäre Helfer

Viele Menschen wollen als humanitäre Helfer arbeiten, aber das Studium ist oft viel zu theoretisch. Bioforce ist weltweit eine der sehr wenigen Schulen, die überwiegend praxisorientiert ist. Wir haben die Studenten bei ihrem afrikanischen Abenteuer im Herzen Frankreichs begleitet.

Espérance lässt sich in der Schule zur Logistikerin für humanitäre Hilfseinsätze ausbilden. Auf dem Programm für die nächsten drei Tage: die Schüler simulieren einen Einsatz in einem Flüchtlingslager.

Bioforce deckt alle Berufe ab, die bei Kriseneinsätzen und in der Entwicklungshilfe gebraucht werden. Zwischen drei Tagen und drei Jahren dauern die Aus- und Weiterbildungen, je nachdem, wie erfahren man ist. Die etwa 250 Schüler pro Jahrgang kommen meistens aus französischsprachigen Ländern, wie Espérance aus Ruanda.

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