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US-Außenminister Kerry ermutigt Banken zu mehr Iran-Geschäft

US-Außenminister Kerry ermutigt Banken zu mehr Iran-Geschäft
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US-Außenminister John Kerry hat führende Bankenvertreter aus ganz Europa dazu ermuntert, Geschäfte im Iran anzukurbeln. «Wir möchten klar machen, dass erlaubte Geschäfte, die von der Atomvereinbarung mit dem Iran gedeckt sind, Banken offenstehen», so Kerry. Er hatte in London gemeinsam mit seinem britischen Kollegen Philip Hammond ein Treffen führender europäischer Banker anberaumt.

Wir möchten klar machen, dass erlaubte Geschäfte, die von der Atomvereinbarung mit dem Iran gedeckt sind, Banken offenstehen

Derzeit liegen viele Geschäfte mit dem Iran auf Eis, weil die Banken nicht mitspielen, unter anderem aus Angst, gegen US-Sanktionen zu verstoßen. Auch ein möglicher US-Präsident Donald Trump verunsichert sie.

Solange die Banken mit der üblichen und gebotenen Sorgfalt vorgingen und ihnen die Geschäftspartner bekannt seien, gebe es keine Hindernisse, versicherte Kerry.

Aus Sicht der Banken bestehe derzeit aber ein Unterschied zwischen dem politischen Willen, dem Iran den Zugang zum weltweiten Handels- und Finanzsystem zu ermöglichen, und der Realität, meinte Hammond. «Wir versuchen diese Lücke zu schließen.»

su mit dpa

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