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Klimawandel: Peruanischer Kleinbauer gegen RWE

Klimawandel: Peruanischer Kleinbauer gegen RWE
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Im Kampf gegen den Klimawandel hat sich ein Kleinbauer aus Peru mit dem deutschen Energiekonzern RWE angelegt. Mit Unterstützung von Umweltorganisationen verlangt der Landwirt Saúl Luciano Lliuya von RWE 17 Tausend Euro für Schutzmaßnahmen seines Dorfes in den Anden. Dieses könnte wegen der Gletscherschmelze von einer 30 Meter hohen Flutwelle überschwemmt werden. Tausende Tote wären die Folge, so amerikanische Wissenschaftler. Hintergrund ist die Erderwärmung, die RWE mit seinen Kohlekraftwerken mitverursache.

“Das ist nicht nur ein regionales Problem für uns. Wenn wir Erfolg haben, könnte das auch auf globaler Ebene etwas Großes bewirken”, hofft der Lanwirt. “Wenn wir jetzt nicht unsere Stimme erheben, dann werden wir sterben.”

Am Montag hat das Oberlandesgericht Hamm (Az. 5 U 15/17 OLG Hamm) angedeutet, dass es eine Beweisaufnahme eröffnen wird – im Gegensatz zur Vorinstanz, die keinen direkten Zusammenhang zwischen den Treibhausgas-Emissionen von RWE und der Gletscherschmelze in den Anden sah. Eine Entscheidung in dem international beobachteten Verfahren könnte Ende November fallen.