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CDU: Merz will „Aufbruch und Erneuerung“

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CDU: Merz will „Aufbruch und Erneuerung“

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REUTERS/Hannibal Hanschke
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Friedrich Merz hat sich für Aufbruch und Erneuerung innerhalb der Christlich Demokratischen Union Deutschlands ausgesprochen. Der 62-Jährige wird sich am 7. Dezember auf dem CDU-Parteitag in Hamburg für das Amt des Vorsitzenden bewerben. Die derzeitige Parteichefin, Bundeskanzlerin Angela Merkel, hatte am Montag ihren Rückzug angekündigt.

Merz erläuterte: „Die CDU braucht eine nach vorne gerichtete politische Diskussion, und das bedeutet aus meiner Sicht: Die CDU muss sich Klarheit verschaffen über ihren Markenkern. (...) Wir dürfen nicht hinnehmen, dass sich am linken und rechten Rand unserer Demokratie Parteien in den Landtagen - mittlerweile in allen 16 Landtagen - und auch im deutschen Bundestag etablieren, die unsere Gesellschaft spalten. Wir dürfen nicht zulassen, dass sich Wählerinnen und Wähler aus Frust oder aus Enttäuschung über die etablierten Parteien solchen populistischen Bewegungen anschließen und sich von ihnen verführen lassen.“

Merz betonte, er sei bereit, sich gemeinsam mit den übrigen Anwärtern auf den Vorsitz - voraussichtlich Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer und Gesundheitsminister Jens Spahn - etwa in Diskussionsrunden den Parteimitgliedern zu stellen. Armin Laschet, Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens, wird sich nicht bewerben, erklärte er an diesem Mittwoch.