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Demos zur Klimakonferenz: "Ein heißer Planet ist nicht cool"

Demos zur Klimakonferenz: "Ein heißer Planet ist nicht cool"
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Zum Auftakt der UN-Klimakonferenz in Polen haben in Europa tausende Menschen für eine Energiewende demonstriert. In Brüssel waren es 65.000. Vertreter von knapp 200 Staaten verhandeln in Kattowitz konkrete Maßnahmen zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens aus dem Jahr 2015.

Ein Demonstrant:

„Wenn sonst nichts hilft, wird dies ein starkes Signal dafür sein, dass die Menschen Veränderungen wollen, echte Alternativen wollen, echte Politik, die den Klimawandel bekämpft, und nicht das, was wir in der Vergangenheit hatten.“

„Schlaf, Kindchen, dein Tantchen kümmert sich ums Klima,“ stand auf einem Poster.

“Es sind nicht die menschlichen Aktivitäten," meinte seineTrägerin, "sondern kapitalistische Aktivitäten, die unseren Planeten zerstören.“

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Eine Demonstrantin:

„Wir sind mit unseren Kindern hier, um einen nachhaltigen Planeten zu kriegen, für dann, wenn sie mal erwachsen sind - einen Planeten, der ihnen alles gibt, was sie brauchen, aber wir sind auch hier, um ihnen die Tatsache bewusst zu machen, dass sie jetzt handeln müssen, um unsere Ressourcen zu erhalten und genau das zu produzieren, was jeder von uns braucht, und nicht zu viel.“

PARISER KLIMAKONFERENZ

Bei der als historisch geltenden Pariser Klimakonferenz war
beschlossen worden, die Erderwärmung auf unter 2 Grad, möglichst
sogar auf 1,5 Grad im Vergleich zu vorindustriellen Levels zu begrenzen. Wissenschaftler warnen schon bei plus 1,5 Grad bis 2100 vor drastischen Folgen: Schmelzen der Eiskappen, Anstieg der Meeresspiegel, mehr Wetterextreme.

Nima Ghadakpour, Euronews:

Die Demonstration in Brüssel ist von beispielloser Größe. Viele Familien waren unterwegs und vor allem Kinder, die als erste vom Klimawandel betroffen sein werden.