EU fordert Entscheidung über Brexit-Abkommen

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Keines der verbleibenden 27 Mitglieder der Europäischen Union will den hart erkämpten Brexit-Deal zwischen der EU und Großbritannien erneut verhandeln.

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Keines der verbleibenden 27 Mitglieder der Europäischen Union will den hart erkämpten Brexit-Deal zwischen der EU und Großbritannien erneut verhandeln.

Dazu die deutsche Kanzlerin Angela Merkel vor dem Bundestag in Berlin:

"Wir haben nicht die Absicht, das Austrittsabkomen wieder zu verändern. Das ist die allgemeine Position aller 27 Mitgliedstaaten und es ist nicht zu erwarten, dass wir mit Änderungen aus den Debatten hervorgehen".

Im Europäischen Parlament in Straßburg herrscht auch angesichts der politischen Krise in Großbritannien Einigung darüber, dass es nun zu einer Entscheidung kommen muss. Für die EU ist die Irlandfrage hinreichend geklärt.

Dazu Jan Zahradil, Abgeordneter des Europaparlaments

"Vielleicht gibt es ein paar zusätzliche Protokolle, Erklärungen oder Überprüfungen. Aber ich glaube nicht, dass es für den Brexit-Deal neue Zugeständnisse gibt".

Abgeordnete Ana Gomes ist für das Abkommen, sieht aber auch eine andere Lösung:

"Es gibt keinen besseren Deal, also wäre die demokratische Lösung, die Bevölkerung über ein zweites Referendum abzustimmen zu lassen".

Die Europa-Abgeordnete Rebecca Harms hat eine weitere Idee:

"Ich hoffe sehr, dass die britischen Bürger erkennen werden, dass unsere Türen offen sind und das es besser sein wird, zusammenzubleiben und gemeinsam die politische Kontrolle wieder zu erlangen".

Am 29. März 2019 will Großbritannien die Europäische Union verlasssen.

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