Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

Mutmaßlicher Attentäter von Straßburg erschossen

Mutmaßlicher Attentäter von Straßburg erschossen
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Der mutmaßliche Attentäter von Straßburg, Cherif Chekatt, ist tot. Die Polizei bestätigte, dass der Mann in der elsässischen Metropole erschossen wurde.

Der 29-Jährige war seit Dienstagabend flüchtig, nachdem er auf dem Weihnachtsmarkt von Straßburg 3 Menschen getötet und mehrere verletzt hatte.

Chekatt wurde bei einer Razzia im Viertel Neudorf südöstlich des Straßburger Zentrums entdeckt. Französische Anti-Terror-Kräfte hatten das Viertel durchforstet. Die Polizei hatte seit dem Angriff verzweifelt nach Chekatt gefahndet. Der gebürtige Straßburger marokkanischer Abstammung war zuletzt unauffindbar.

Französische Polizisten hatten das Feuer erwidert

Der französische Innenminister Christophe Castaner sagte auf der Pressekonferenz: "Drei Polizisten entdeckten einen Mann auf der Straße "Rue du Lazaret" im Straßburger Stadtteil Neudorf. Die Beschreibung entsprach des seit Dienstagabend Flüchtigen. Als die Polizisten ihn ansprachen, drehte er sich um und schoss. Die Polizeibeamten haben das Feuer sofort erwidert."

Der traditionelle Weihnachtsmarkt im Herzen Straßburgs soll an diesem Freitag wieder für Besucher geöffnet werden, kündigte der französische Innenminister Christophe Castaner weiter an.

Chekatt war den Behörden bekannt

Chekatt war polizeibekannt, wegen Delikten in Frankreich, Deutschland und der Schweiz wurde er 27 Mal verurteilt, das erste Mal mit 13 Jahren. Wegen mehrerer Einbrüche saß er in Deutschland eine Haftstrafe ab, im Februar 2017 wurde er nach Frankreich abgeschoben. Die französischen Behörden hatten nach dem Anschlag in der Straßburger Innenstadt die höchste Sicherheitsstufe verhängt.

Zeugen sagten aus, dass der Angreifer „Allahu Akbar“, Allah ist groß, gerufen habe. Das Propaganda-Sprachrohr Amaq der IS-Milliz gab inzwischen an, Chekatt sei ein Soldat der Organisation gewesen.