Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

Genfer Uhrenmesse: Edles und Teures fürs Handgelenk

Genfer Uhrenmesse: Edles und Teures fürs Handgelenk
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Edles und Teures fürs Handgelenk: Die 29. Internationale Messe der Uhrmacherkunst in Genf ist ein Tummelplatz für Liebhaber erlesener Zeitmesser - und auch immer ein Zukunftsbarometer für die Uhrmacherei.

Guillaume de Seynes vom Uhrenhersteller Hermès sagt: „Die Herausforderung für die Uhrenindustrie ist, noch kreativer, noch einfallsreicher und überraschender zu sein. Es gibt noch viele Möglichkeiten, tolle Uhren zu fertigen, die große Handwerkskunst ausdrücken."

euronews-Reporter Damon Embling berichtet: „Und es scheint ein Gewerbe zu sein, in dem die Zeit nicht stillsteht. Diese Werkstatt zeigt Errungenschaften der Technologie und Forschung, die die Industrie spalten könnten."

Die sich entwickelnde Technik hilft den Uhrmachern, ihr Handwerk zu erweitern und zu verfeinern. Emaillekünstlerin Ines Kamaguchi erläutert, wie es geht: „Mithilfe dieser Technologie kann man noch feiner arbeiten, und ein Handwerker ist in der Lage, das zu berühren, was normalerweise nicht greifbar ist: Das, was sehr heiß, zerbrechlich oder klein ist."

„Wir sind eine sehr ideenreiche, moderne und dynamische Industrie. Das wollen wir zeigen und zugleich neue Talente anlocken", so Fabienne Lupo vom Messeveranstalter.

Um den Absatz zu steigern und weitere Kunden für Uhren zu begeistern, geht der Blick auch nach Fernost. Patrick Pruniaux, Geschäftsführer von Girard-Perregaux, meint: „Ich gehe davon aus, dass die Branche wächst, neue Märkte erschließt und viele Produkte nicht nur in Asien verkauft, sondern auch in Westeuropa, im Westen und im Rest der Welt."

Segelsport ohne Zeitmessung - das geht nicht. Kein Wunder also, dass sich Unternehmen der Uhrenindustrie als Geldgeber im America's Cup engagieren.

„Wir freuen uns auf die Teilnahme an diesem Rennen. Es gibt eine Menge zu tun, jetzt fallen wichtige strategische Entscheidungen, die sich in einigen Jahren in den Ergebnissen ausdrücken werden", betont Segler Max Sirena.

Ebenfalls in Genf gesehen: Schauspieler Pierce Brosnan - ein Liebhaber edler Schmuckstücke. „Ich möchte Teil der Dynastie der Uhrmacher sein, die ihre Tradition weitergeben", meint Brosnan.

Mehr als 15.000 Besucher strömen Jahr für Jahr zur Uhrenmesse nach Genf. Man muss nicht immer gleich ein Vermögen ausgeben, manchmal reicht angucken ja auch aus.