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Gefahr eines zweiten Dammbruchs gebannt

Gefahr eines zweiten Dammbruchs gebannt
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Die Rettungs- und Bergungstrupps im brasilianischen Brumadinho haben nach einer Zwangspause ihre Arbeit wiederaufgenommen. Am Freitag war an einem Eisenerzwerk ein Damm gebrochen. Die dadurch ausgelöste Schlammlawine riss mehr als 30 Menschen in den Tod.

Aufgrund der Gefahr eines zweiten Dammbruchs war die Suche nach den noch über 200 Vermissten unterbrochen worden. Die Ursache für das Unglück ist bislang nicht bekannt.

Luiz Jardim Wanderley, Geografie-Professor an der Universität des Bundesstaates Rio de Janeiro und Bergbaufachmann, fordert politische Konsequenzen des Unglücks.

„Die Regierung gibt uns kein Zeichen, dass sie strengere Umweltregeln einführen könnte: Mehr Kontrolle über das, was Privatunternehmen tun. Diese Regierung geht davon aus, dass Konzerne verantwortungsbewusst handeln, doch es geschieht das Gegenteil, wie wir gerade gesehen haben.“

Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet. Israel schickte zur Unterstützung der brasilianischen Hilfstruppen 130 Soldaten und 16 Tonnen Material.