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Nach dem Terror: Neuseeland rückt zusammen

Nach dem Terror: Neuseeland rückt zusammen
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REUTERS/SNPA/Martin Hunter
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Es war ein Massaker in einem in Neuseeland nie dagewesenen Ausmaß. Nach der Bluttat von Christchurch stehen die Menschen unter Schock, trauern um die Opfer.

Für Intoleranz sei in ihrem so friedliebenden Land kein Platz, sagt eine Frau, die einen Silberfarn an einem der Tatorte niederlegt: "Es bricht uns das Herz. Es ist einfach so traurig, sowas darf nicht passieren. Menschen sollten in Frieden beten können." Der Schock lasse langsam nach und sie würde immer wütender, so die Frau weiter. "Jeder, der in diesem Land beten möchte – was und wie auch immer – sollte sich dabei sicher fühlen können.“

In Gotteshäusern im ganzen Land kommen Menschen zusammen, um gemeinsam der Opfer zu gedenken. Die Bürgermeisterin von Christchurch, Lianne Dalziel, beschwört den Zusammenhalt: "Ich hätte mir nie vorstellen können, dass so etwas jemals in unserer Stadt passieren würde, dass so etwas jemals irgendwo in Neuseeland geschehen würde. Aber es ist passiert und wir müssen zusammenhalten, um es gemeinsam durchzustehen."

Auch der muslimische Rugby-Profi Sonny Bill Williams sprach den Opfern und ihren Angehörigen sein Beileid aus: "Ich habe es gerade erfahren und finde keine Worte dafür, wie ich mich fühle. Ich sende meine Gebete an die Familien der Menschen, die heute in Christchurch getötet wurden", so der All-Blacks-Star in seiner Videobotschaft auf Twitter.

Regierungen und Religionsgemeinschaften weltweit verurteilten den Anschlag auf zwei Moscheen, bei dem mindestens 49 Menschen getötet wurden, und sicherten Neuseeland Solidarität zu.