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Christchurch: Attentäter filmte seine Tat

Christchurch: Attentäter filmte seine Tat
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Wer ist der Verdächtige, der nach den Angriff auf die Moscheen im neuseeländischen Christchurch verhaftet wurde? Der australische Premierminister Scott Morrison bestätigte, dass er Australier ist. Er sprach von einem "rechtsextremistischen gewalttätigen Terroristen".

Der 28-Jährige dokumentierte seine Tat in den sozialen Medien. Ein Video zeigt den Mann in seinem Auto, bevor er zwei Gewehre nimmt, die Moschee stürmt und anfängt zu schießen. Offenbar trug er dabei eine Helmkamera, die die Tat filmte. Die Polizei rief dazu auf, das Video nicht zu verbreiten. Man arbeite daran, die Bilder zu entfernen.

Zuvor veröffentlichte der Schütze ein Online-Manifest, das Aufschluss über seine Ideologie gibt. In mehr als 16.000 Wörtern wettert er darin gegen Einwanderung. Zudem schreibt er, dass er seine Tat nach einer Europareise 2017 geplant habe, bei der er beobachten konnte, wie Emmanuel Macron bei den Präsidentschaftswahlen in Frankreich über Marine Le Pen siegte.

Neuseeländische Premierministerin Ardern zeigt sich erschüttert

Regierungschefin Jacinda Ardern äußerte sich in einer Ansprache an die Nation:

"Es ist mittlerweile klar, dass wir hier nur noch von einem Terroranschlag sprechen können. Nach allem was wir wissen, scheint er präzise geplant worden zu sein. Zwei Sprengvorrichtungen, die an den Fahrzeugen der Verdächtigen befestigt waren, wurden gefunden und entschärft. 4 Personen sind festgenommen worden, aber nur 3 stehen mit dem Angriff in Verbindung und befinden sich derzeit in Haft. Einer von ihnen hat angegeben, in Australien geboren zu sein. Es sind Menschen, deren Ansichten ich als extremistisch bezeichnen würde. Sie haben absolut keinen Platz in Neuseeland und ehrlich gesagt, nirgendwo auf der Welt."