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AID Zone: Kinder in Madagaskar

AID Zone: Kinder in Madagaskar
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Einmal pro Woche versammeln sich Dutzende Mütter mit ihren hilfsbedürftigen Babys im Nikoly Gesundheitszentrum. Hier werden schwer unterernährte Kinder behandelt - die Dürre hat ihre Spuren in der Bevölkerung hinterlassen.

Marie-Claude Désilets, UNICEF

"Hier im Süden Madagaskars gibt es seit mehreren Jahren eine chronische Ernährungsunsicherheit. Zu jeder Jahreszeit sehen wir diese Versorgungsengpässe, die immer schlimmer geworden sind - seit mehreren Jahren in Folge sehr. Das heißt, dass die Menschen nicht mehr in der Lage sind, Unvorhersehbarem standzuhalten. Sie haben ihren Besitz, ihr Vieh, ihre Grundstücke verkauft - einige sogar ihre Kochtöpfe. Wir haben es also mit einer sehr gefährdeten Bevölkerung zu tun, die Unterstützung braucht, um zurechtzukommen, um ihr tägliches Leben zu bewältigen."

Finanziert durch Humanitäre Hilfe der EU, unterstützt UNICEF alle Gesundheitszentren in den am stärksten von Dürre betroffenen südlichen Bezirken Madagaskars.

Marie-Claude Désilets, UNICEF

"Wir bieten therapeutische Fertignahrung an, in kleinen Beuteln, die keine Vorbereitung brauchen. Wir geben auch Antibiotika aus, jede Woche kommen Kinder für acht Wochen hierher, für die Diagnose und die Behandlung und, um sicher zu sein, dass keine Komplikationen auftreten".

UNICEF unterstützt im Süden Madagaskars rund 14.000 Kinder - über 25.000 brauchen Hilfe.