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Mosambik: Fokus auf humanitärer Hilfe - mehr als 130 Cholerafälle bestätigt

Mosambik: Fokus auf humanitärer Hilfe - mehr als 130 Cholerafälle bestätigt
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REUTERS/Mike Hutchings
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Zwei Wochen nach dem Auftreffen von Zyklon Idai auf die Küste von Mosambik hat der Präsident des Landes die Einsätze zur Rettung von Menschen aus den Überschwemmungsgebieten für beendet erklärt. Tausende waren tagelang in überschwemmten Dörfern von Hilfe abgeschnitten. 170.000 Menschen sind laut Regierung inzwischen in Zeltstädten untergebracht.

"Bei den Rettungsaktionen beginnt eine neue wichtige Etappe, bei der es vor allem um humanitäre Hilfe geht", so Präsident Filipe Nyusi. "Die Teams vor Ort bleiben aufmerksam und halten sich bereit, um einzuschreiten, wenn die Situation es verlangt.

Der Fokus liege darauf, Straßen wieder zugänglich zu machen und die Telefon-, Internet-, Energie- und Wasserversorgung wieder aufzubauen. Mosambik stehe vor der größten Naturkatastrophe jüngster Zeit, so Nyusi.

Unterdessen breitet sich die Cholera weiter aus: Das Gesundheitsministerium bestätigte bereits mehr als 130 Fälle. In der kommenden Woche soll eine Impfkampagne beginnen. Die Weltgesundheitsorganisation schickte laut eigenen Angaben 900.000 Impfungen.

Die Unwetter trafen auch die Nachbarländer Malawi und Simbabwe. In allen drei Ländern kamen laut Regierungsangaben mehr als 700 Menschen ums Leben - lauf Hilfsorganisationen sind es deutlich mehr.