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Schlange stehen für Hühnerfleisch - Versorgungskrise auf Kuba

Schlange stehen für Hühnerfleisch - Versorgungskrise auf Kuba
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Von Carmen Menéndez
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Die Hilfe aus Venezuela bleibt aus, die USA verschärfen die Sanktionen. Auf Kuba macht sich die Krise für die Menschen bemerkbar.

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Viele Kubanerinnen und Kubaner stehen an, um in Havanna Hühnerfleisch zu kaufen. die Wirtschaftskrise trifft inzwischen viele auf der Insel hart. Die Hilfe aus Venezuela bleibt aus, Brasiliens Präsident hat die devisenbringenden kubanischen Ärzte nach Hause geschickt.

Eine Kubanerin erklärt: "Eigentlich haben wir meistens Huhn gegessen, aber jetzt ist es schwer zu bekommen, genauso wie Öl zum Kochen, das wir wirklich brauchen."

Washington gegen die "Troika der Tyrannei"

Der kubanische Staat hat immer mehr Schulden, deshalb fehlen in den subventionierten staatlichen Läden oft tagelang bestimmte Waren. Die Trump-Regierung hat die Sanktionen gegen Havanna verscharft. Die Troika der Tyrannei bestehend aus Kuba, Venezuela und Nicaragua beginne zu bröckeln, meint Sicherheitsberater John Bolton in Washington..

Ricardo Torres Perez ist Wirtschaftsprofessor an der Universität Havanna, er schätzt die Lage folgendermaßen ein: "Die Sanktionen kommen zu einem heiklen Moment für die staatlichen Finanzen und ich glaube, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Wirtschaftslage noch schlimmer wird in den kommenden Monaten. Dennoch glaube ich, dass es nicht so schlimm werden wird wie in den schlimmsten Momenten in den frühen 90er Jahren."

Kubaner in den Migrantenkarawanen in Richtung USA

Viele Kubaner haben genug vom Warten und verlassen das Land. In den Migrantenkarawanen, die durch Mexiko ziehen - auf dem Weg in die USA - sind mehr und mehr Leute aus Kuba.

Ein Mann sagt: "Ich wurde mich eher umbringen und hier in Mexiko sterben - als dass ich unter der Diktatur der Castros lebe oder unter der Diktatur von Präsident Diaz-Canel."

Und so ziehen sie "Freiheit, Freiheit" rufend gen Norden - in Richtung USA. Ob es ihnen dort besser geht...

Journalist • Kirsten Ripper

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