Holocaust-Gedenktag: Weltweiter Anstieg von Antisemitismus

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Israel gedenkt der sechs Millionen Juden, die während des Holocausts von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Seit 1959 gibt es dafür einen nationalen Feiertag.

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Israel gedenkt der sechs Millionen Juden, die während des Holocausts von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Seit 1959 gibt es dafür einen nationalen Feiertag.

Antisemitismus beunruhigt jedoch auch heutzutage: Eine Studie israelischer Forscher der Universität Tel Aviv zeigt, dass Gewalt gegen Juden weltweit wieder zunehme.

Reuven Rivlin, der israelische Staatspräsident, sagte: "Mit dem Aufstieg neofaschistischer und radikaler anti-israelischer Kräfte könnten wir uns in einer Situation befinden, in der wichtige europäische Verbündete von Regierungen geführt werden, die antisemitische Elemente enthalten oder, Gott bewahre, von antisemitischen Chefs geführt werden."

Auch Ministerpräsident Benjamin Netanjahu äußerte sich während der Gedenkzeremonie besorgt: "Dieser Hass wurde durch tödliche Angriffe auf Gläubige in Synagogen ausgedrückt, wie vor einigen Tagen in San Diego und davor in Pittsburgh."

In Pittsburgh waren im Oktober bei einem Angriff auf eine Synagoge elf Menschen getötet worden.

Der Studie aus Tel Aviv zufolge gab es 2018 weltweit 13 Prozent mehr antisemitischer Vorfälle als im Vorjahr. In Deutschland war der Anstieg mit 70 Prozent besonders stark.

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