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Caracas: Ruhe vor dem Sturm

Caracas: Ruhe vor dem Sturm
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REUTERS/Ueslei Marcelino
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Kurz ist wieder Ruhe eingekehrt in der venezolanischen Hauptstadt Caracas, bis auf einzelne kleine Gruppen, die demonstrieren, doch für unseren Korrespondenten in Caracas, Hector Estepa, fühlt es sich an wie die Ruhe vor dem Sturm.

Ein Mann, der für den Mindestlohn im öffentlichen Dienst arbeitet, will weiterdemonstrieren, auch wenn er riskiert, seinen Job zu verlieren. Er sagt: "Ich habe keine Angst. Alle im öffentlichen Dienst sollten auf die Straße. Was haben wir denn zu verlieren. Von dem mickrigen Gehalt kann keiner leben."

Der selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaido hat die Angestellten im öffentlichen Dienst zum Streik aufgefordert.

Rafael Veloz ist Mitglied der Partei von Juan Guaido, Voluntad Popular. Er sagt, der Druck auf Maduro müsse so groß werden, dass dieser ihm nicht mehr Stand halten könne. "Wenn wir genug Druck ausüben, wird das System zusammenbrechen. Denn dieser Sozialismus des 21. Jahrhunderst ist an seinem schwächsten Punkt angelangt."

Wird Nicolas Maduro dem Druck nachgeben und aufgeben? Noch sieht es nicht danach aus.

Hector Estepa sagt: “Nicolás Maduro hat seine Anhänger für dieses Wochenende dazu aufgerufen, an sogenannten "großen Tagen des internen Dialogs" teilzunehmen. Es wird kein ruhiges Wochenende in Venezuela, denn auch die Opposition hat ihre Anhänger zu Großkundgebungen eingeladen."