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Merkel kontert BDI-Angriff

Merkel kontert BDI-Angriff
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Auf der wichtigsten Jahreskonferenz des Bundesverbands der Deutschen Industrie in Berlin musste sich Bundeskanzlerin Angela Merkel massiver Kritik am wirtschaftspolitischen Kurs der Koalition stellen. Merkel konterte und führte Regelbrüchte seitens der Industrie an.

Die Regierungspolitik schade den Unternehmen, so BDI-Präsident Dieter Kempf. Er forderte bessere Rahmenbedingungen für die Unternehmen, um sie vor einem drohenden Abschwung zu stärken.

BDI-Präsident Dieter Kempf: "Mit vielen ihrer Themen erreicht die Große Koalition große Teile der Bevölkerung nicht oder nicht mehr. Die Koalition - lassen Sie mich das so deutlich sagen - hat einen großen Teil des in sie gesetzten Vertrauens verspielt"

Kanzlerin Merkel konterte und führte neue Handelsabkommen sowie Fortschritte beim Handelsstreit mit den USA an: "Wir haben jetzt das Japan-Abkommen abgeschlossen, das ist eine großartige Sache. Wir sind mit Singapur fertig und wir haben in wirklich harter Arbeit, und Deutschland hat sich hier sehr eingebracht, ein Handelsgesprächsmandat auch für die Vereinigten Staaten von Amerika. Ich glaube, das ist von existentieller Bedeutung. Es ist bedauerlich, dass Frankreich gegen dieses Mandat ganz zum Schluss gestimmt hat, aber vielleicht können wir hier auch noch in Zukunft Überzeugungsarbeit leisten, denn aus meiner Sicht müssen wir gerade die Handelskonflikte mit den Vereinigten Staaten von Amerika versuchen, durch Gespräche und vernünftige Lösungen zu beenden."

Merkel: Die Bundesregierung hat sich lange mit dem verlorenen Vertrauen in die Automobilindustrie und Regelbrüchen beschäftigen müssen

Vertrauen in die deutsche Regierung sei genauso wichtig wie Vertrauen in die Wirtschaft, so Merkel weiter. Allerdings habe sich die Bundesregierung lange mit dem verlorenen Vertrauen in die Automobilindustrie und Regelbrüchen beschäftigen müssen.