Strache: Mandatsverzicht zugunsten von Philippa?

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Der ehemalige österreichische Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache zieht sich vorerst vollends aus der aktiven Politik zurück. Am Freitag hatte seine Frau Philippa einen vorderen FPÖ-Listenplatz für die Nationalratswahl erhalten.

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Der ehemalige österreichische Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache will sich vorerst aus der aktiven Politik zurückziehen. Er war im vergangenen Monat nach dem Ibiza-Skandal von allen Ämtern zurückgetreten, hatte aber kurz darauf bei der Europawahl Ende Mai ein Mandat errungen.

Dieses Mandat wolle er jedoch nicht annehmen, sagte Strache. Eine Rückkehr in die aktive Politik sei erst möglich, wenn der Skandal aufgeklärt sei. In Folge seines Rücktritts wurde auch Kanzler Sebastian Kurz per Misstrauensvotum gestürzt.

Voraussichtlich am 29. September wird in Österreich ein neues Parlament gewählt. Medien spekulieren, dass Straches Mandatsverzicht mit der Nominierung seiner Frau Philippa als Kandidatin für den Nationalrat zusammenhängt.

Am Freitag war bekanntgeworden, dass Philippa Strache auf dem aussichtsreichen Platz drei der Wiener FPÖ-Landesliste für den Nationalrat geführt und damit wahrscheinlich ein Mandat erhalten wird. Einen Zusammenhang des Mandatsverzichts und der Nominierung seiner Frau wies Strache zurück.

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