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Gewalt am Flughafen Hongkong - Wie reagiert Peking?

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Von Euronews
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US-Präsident Trump schrieb, Chinas Armee bringe an der Grenze zu Hongkong Truppen in Stellung.

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Tumultartige Szenen auf dem Flughafen von Hongkong: Zwischen Demonstranten und Polizisten kam es zu Handgreiflichkeiten, nachdem die Beamten in Kampfmontur in das Gebäude eingedrungen waren. Ein Polizist sah sich gezwungen, seine Dienstwaffe zu ziehen. Nach Angaben der Flughafenleitung versperrten Demonstranten unter anderem den Zugang zum Sicherheitsbereich und errichteten Blockaden, die Polizei setzte Reizgas ein, zog sich dann aber zurück. Der Flugverkehr war wie am Vortag erheblich gestört.

Ausgangspunkt der Proteste war vor zehn Wochen ein geplantes Auslieferungsgesetz, das die Regionalregierung später zurückzog. Mittlerweile geht es um die Forderung nach mehr Demokratie und weniger Einfluss Pekings auf die Sonderverwaltungszone.

Mahnende Worte der Vereinten Nationen

Rupert Colville, Sprecher der UNO-Kommissarin für Menschenrechte, sagte: „Die Kommissarin ruft die Behörden und die Bevölkerung von Hongkong zu einem offenen Dialog auf, der darauf abzielt, alle Probleme friedlich zu lösen. Wir rufen zum Dialog auf.“

Die Vereinten Nationen forderten ebenfalls eine Untersuchung der Vorwürfe, denen zufolge die Polizei im Laufe der Demonstrationen in den vergangenen Wochen mit unverhältnismäßiger Gewalt gegen Protestierende vorgegangen sei.

China bringt Berichten zufolge Truppen in Stellung

Die staatliche chinesische Zeitung „Global Times“ veröffentlichte Videoaufnahmen, auf denen zahlreiche Lastwagen zu sehen sind, die offenbar zur Polizei- und Militärflotte gehören. In der Zeitung ist von einer Polizeiübung die Rede. US-Präsident Donald Trump meldete sich schriftlich zu Wort: Er schrieb, der US-Geheimdienst habe ihm mitgeteilt, Chinas Armee habe Soldaten an der Grenze zu Hongkong in Stellung gebracht.

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