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Afrikareise: Papst landet in Mosambik

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Afrikareise: Papst landet in Mosambik
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Mosambik, Madagaskar und Mauritius sind die Ziele von Papst Franziskus bei seiner 4. Reise auf den afrikanischen Kontinent. In Mosambik, der ersten Station der Reise, herrscht nach einem blutigen Bürgerkrieg seit 27 Jahren ein brüchiger Frieden. Die Menschen hoffen auf eine versöhnende Botschaft - und auf eine Art Entschuldigung, denn der Großteil der katholischen Kirchenoberen habe sich während der portugiesischen Kolonialzeit mit den Besatzern verbrüdert.

Der hohe Besuch zieht viele Menschen über die Landesgrenzen hinweg an, Maxwel Kalulu ist aus Malawi angereist.

"Als wir hörten, dass der Papst nach Mosambik kommt, haben wir gesagt: 2.000 Kilometer, das ist machbar, wir können Teil dieser großen Feier sein".

Über den akuten Krisen schwebt die alltägliche Armut in der Region, in Mosambik leben mehr als 60 Prozent der Menschen in extremer Armut. Der Kirche wird in Afrika vorgeworfen, durch ihre Rolle in der Geschichte mitverantwortlich für die Not des Kontinents zu sein. Zugleich halte die Kirche aber auch die Lösung bereit, denn sie besitze ausreichend Einfluss, um friedensstiftend und versöhnend zu wirken.