Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

USA und Nordkorea setzen Atomgespräche in Stockholm fort

USA und Nordkorea setzen Atomgespräche in Stockholm fort
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Die USA und Nordkorea haben in Schweden ihre Atomgespräche wieder aufgenommen, um die seit Monaten andauernde nukleare Pattsituation zwischen den beiden Ländern zu beenden.

An dem Treffen auf Arbeitsebene nahmen der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Stephen Biegun, und der nordkoreanische Gesandte Kim Myong Gil teil.

Ähnliche Treffen zur nuklearen Abrüstung Nordkoreas fanden bereits im März 2018 und Januar 2019 in Stockholm statt, bevor der geplante Gipfel von Hanoi Ende Februar zwischen Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un gescheitert war.

Noch in der vergangenen Woche hatte das Regime in Pjöngjang mit einem weiteren Raketentest provoziert und eine nach nordkoreanischen Angaben neuartige U-Boot-gestützte, ballistische Rakete abgefeuert. Ähnliche Tests hatte Pjöngjang in den vergangenen Wochen wiederholt durchgeführt.

Vor seiner Reise nach Schweden hatte sich Kim Jong Un hinsichtlich der Gespräche mit den USA optimistisch gezeigt und "große Erwartungen" geäußert.

Die Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK), steht wegen ihres Atomprogramms unter umfangreichen internationalen Sanktionen, die ihr einen Großteil des Handels verbieten.

Die schwedische Außenministerin Ann Linde schreidb auf Twitter, es sei ermutigend, dass sich Delegationen beider Länder momentan in Schweden treffen, um Gespräche auf Arbeitsebene zu führen. Der Dialog sei notwendig, um eine Entnuklearisierung und eine friedliche Lösung zu erreichen, so Linde.