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Wahl in Thüringen: Angst vor Höcke und der AfD

AfD-Spitzenkandidat Björn Höcke bei einem Wahlkampfauftritt
AfD-Spitzenkandidat Björn Höcke bei einem Wahlkampfauftritt
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Thüringens AfD-Chef Björn Höcke - er gilt als Gründer und Führungsfigur der rechtsnationalen Gruppierung innerhalb der Partei und ist bekannt für seine aggressive Sprache. Unter der Führung des Rechtspopulisten wird die AfD ihr Ergebnis der Wahl von 2014 wohl mindestens verdoppeln können - das lassen jüngste Umfragen vermuten. Mit 20 Prozent der Stimmen könnte die AfD auf Platz zwei landen.

Auf den hofft auch die CDU um Spitzenkandidat Mike Mohring. Er hatte Höcke verbal angegriffen und ihn einen Nazi genannt. Mohring sah sich mit Morddrohungen aus dem rechten Lager konfrontiert. Die CDU war 2014 zwar stärkste Partei geworden, fand sich aber letztlich in der Oppostion wieder.

Amtsinhaber Bodo Ramelow von der Partei Die Linke will Ministerpräsident bleiben - 62 Prozent der Thüringer bescheinigen ihm, mit seiner rot-to-grünen Koalition gute Arbeit zu leisten. Die SPD aber schwächelt. Den Sozialdemokraten wird ein einstelliges Wahlergebnis vorausgesagt, lediglich neun Prozent könnten es werden. Ein derartiges Ergebnis würde Ramelow die Regierungsbildung erheblich erschweren.

Der Freistaat Thüringen verzeichnet die niedrigste Arbeitslosenquote in den sogenannten Neuen Bundesländern. Am Sonntag nun sollen die Menschen zwischen Eisenach im Westen und Altenburg im Osten einen neues Parlament in der Landeshauptstadt Erfurt wählen.

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