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Trump verkündet Tod von IS-Anführer Al-Bagdadi

Trump verkündet Tod von IS-Anführer Al-Bagdadi
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Der Chef der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), Abu Bakr al-Bagdadi (auch: al-Baghdadi) ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump in Syrien getötet worden. Das teilte Trump am Sonntagmorgen (Ortszeit) in einer Ansprache im Weißen Haus mit: "In der vergangenen Nacht haben die Vereinigten Staaten die Nummer eins des weltweiten Terrorismus zur Rechenschaft gezogen. Abu Bakr al-Bagdadi ist tot. Er war der Gründer und Anführer der IS-Miliz."

Auf ihn hatten die USA ein Kopfgeld von 25 Millionen US-Dollar ausgesetzt. Er sei bei einer Operation von US-Spezialkräften in Idlib in Nordwestsyrien getötet worden. US-Soldaten seien nicht zu Schaden gekommen. Al-Bagdadi sei gestorben, als er eine Sprengstoffweste zur Explosion gebracht habe.

An der Operation waren laut Trump acht Helikopter beteiligt. Vor Ort seien mehrere Kämpfer Al-Bagdadis getötet worden, sagte rump. Und weiter: "Er starb, nachdem er in die Sackgasse eines Tunnels gelaufen war, winselnd und schreiend. Drei seiner jungen Kinder waren mit ihm auf dem Weg in einen sicheren Tod. Unsere Hunde haben ihn am Tunnelende gestellt. Er zündete seine Weste und tötete sich und die drei Kinder. Sein Körper wurde durch die Explosion verstümmelt. Die Tunneldecke stürzte auf ihn. Testergebnisse haben sicher und schnell bewiesen, dass er es war."

Die kurdisch geführten Syrischen Demokratischen Kräfte erklärten, Al-Bagdadis Tod sei das Ergebnis einer über fünf Monate dauerenden andauernden Geheimdienstzusammenarbeit gewesen.

Vor Trump hatten US-Medien den Tod des IS-Chefs vermeldet, der in den vergangenen Jahren schon öfter totgesagt worden war. Auf ihn hatten die USA 25 Millionen US-Dollar Kopfgeld ausgesetzt. Er war einer der meistgesuchten Terroristen der Welt.

Das russische Außenministerium erklärte nach Trumps Ansprache, ihm würden keine verlässlichen Hinweise auf "noch eine weitere Tötung" Al-Bagdadis vorliegen.

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