Eilmeldung
This content is not available in your region

Idiot im Weihnachts-Stress? Klopp entschuldigt sich für Ausraster

Idiot im Weihnachts-Stress? Klopp entschuldigt sich für Ausraster
Copyright
Action Images via Reuters/John Sibley
Schriftgrösse Aa Aa

"Sorry, I was an idiot", mit diesen Worten hat sich Liverpool-Coach Jürgen Klopp nach dem Champions-League-Sieg gegen Salzburg bei dem Dolmetscher entschuldigt, den er am Tag zuvor kritisiert hatte (siehe Video).

Viele Experten werten den kleinen Ausraster des Trainers als Zeichen des enormen Drucks, unter dem Klopp in der Vorweihnachtszeit steht.

Eine Niederlage gegen Salzburg hätte das Ausscheiden der Reds aus der Champions League bedeutet. Doch das Team gewann in Salzburg mit zwei Toren Vorsprung, Jürgen Klopp konnte aufatmen - und sich entschuldigen. "Es war kompletter Blödsinn", sagte der Trainer zu dem Dolmetscher und reichte ihm die Hand. Der Dolmetscher bedankte sich brav.

Klopp lobte auch sein Team: "Ich liebe es, ich liebe es wirklich, dass meine Spieler so klug sind und genau zugehört haben". Das Starensemble um den Abwehrriesen Virgil van Dijk hatte Österreichs Meister total ernst genommen und nach der Halbzeit dann auch die Konsequenz im Abschluss gezeigt, die ihr Trainer in der Pause gefordert hatte: "Wir haben 21 Abschlüsse gehabt, was nicht so schlecht ist für ein Auswärtsspiel. Wir hätten auch fünf, sechs Tore erzielen können", meinte Klopp.

Der 52-Jährige hat seinen Club zu einer krassen Siegmaschine umgebaut, die keine Grenzen zu kennen scheint. Oder doch? "Leider gibt's Limits", sagte Klopp: "Wir müssen hart arbeiten für das, was wir erreichen wollen.*

Ganz oben auf der Wunschliste steht die englische Meisterschaft, 15 von 16 Partien in der Premier League hat Klopps Mannschaft gewonnen: "Tabellenführer im Dezember steht allerdings nicht auf unserer Lebensplanliste."

Der nächste Stress vor einem möglichen Titelgewinn steht kommenden Woche an, wenn die Reds als Favorit bei der Club-Weltmeisterschaft in Katar antreten.

Die Dolmetscher seien vorgewarnt...

Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.