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Deutschland genehmigte 2019 Rüstungsexporte auf Rekordniveau

Deutschland genehmigte 2019 Rüstungsexporte auf Rekordniveau
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MTI/EPA/Christian Bruna
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Drei Jahre lang waren die von der Bundesregierung genehmigten Rüstungsexporte rückläufig - 2019 erreichten sie einen neuen Höchststand. Mit einem Volumen von 7,95 Milliarden Euro wurde der bisherige Spitzenwert aus dem Jahr 2015 bereits Mitte Dezember übertroffen.

Das zeigen Zahlen des Wirtschaftsministeriums. Empfänger Nummer eins war demnach Ungarn (1,77 Milliarden Euro). Auf das Land entfiel 2019 knapp ein Viertel der Ausfuhrerlaubnisse für die deutschen Rüstungshersteller. Unter Ministerpräsident Viktor Orban modernisiert die rechtsnationale Regierung aktuell auf breiter Ebene die Streitkräfte. Geplant ist eine Verdoppelung der Verteidigungsausgaben.

Algerien und Ägypten hinter Ungarn

Auf Platz zwei der bedeutendsten Empfängerländer deutscher Rüstungsgüter rangiert Algerien (843 Millionen Euro) gefolgt von Ägypten (802 Millionen Euro) und den USA (651 Millionen Euro).

Neben Algerien und Ägypten sind drei weitere Staaten unter den Top Ten, die aufgrund ihrer Menschenrechtspolitik in der Kritik stehen - darunter die Vereinigten Arabischen Emirate (Platz 8; 257 Millionen Euro) und Katar (Platz 9; 236 Millionen Euro).

Deutsche Oppositionspolitiker kritisieren den Rekord an Rüstungsexporten.

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