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Libyen-Krise: Verhandlungen zu dauerhafter Waffenruhe gescheitert

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Libyen-Krise: Verhandlungen zu dauerhafter Waffenruhe gescheitert
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Bei den Gesprächen über eine permanente Waffenruhe in Libyen haben die verhandelnden Parteien in Moskau keinen durchschlagenden Erfolg erzielt. Dem russischen Außenministers Sergej Lawrow zufolge sei das Treffen ohne endgültige Ergebnisse zu Ende gegangen.

Der libysche Milizenführer Chalifa Haftar verließ Moskau, ohne eine dauerhafte Waffenstillstandsvereinbarung zu unterzeichnen. Das bestätigte das russische Außenministerium.

Sein Kontrahent, der libysche Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch, unterschrieb das Abkommen nach stundenlangen Verhandlungen.

Bemühungen sollen fortgesetzt werden

Zu einem direkten Aufeinandertreffen der beiden soll es bei den Gesprächen nicht gekommen sein. Geleitet wurden sie von russischen und türkischen Vertretern. In der Libyen-Krise unterstützt die Türkei die von den Vereinten Nationen anerkannte Sarradsch-Regierung in der Hauptstadt Tripolis. Russland steht hinter Haftar, der viele Gebiete im Rest des nordafrikanischen Landes kontrolliert.

Seit Monaten kämpfen die Truppen Sarradschs und Haftars um die Vorherrschaft in Libyen. Laut Lawrow wollen Russland und die Türkei sich für eine Weiterführung der Verhandlungen einsetzen.