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Mindestens 14 Zivilisten allein an diesem Sonntag in Syrien getötet

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Mindestens 14 Zivilisten allein an diesem Sonntag in Syrien getötet
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Allein an diesem Sonntag sind bei Angriffen in der von islamistischen Aufständischen kontrollierten Region Idlib mindestens 14 Zivilisten getötet worden. Die Nachrichtenagentur AFP verbreitet Bilder der Zerstörung aus der Stadt Sarmin im Osten von Idlib. Dort sind nach Angaben der "Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte" acht Menschen - darunter sieben Mitglieder einer Familie - durch einen Luftangriff der syrischen Armee ums Leben gekommen.

Ein AFP-Korrespondent vor Ort bestätigte, dass nach dem Angriff Tote von Rettungskräften aus zerstörten Gebäuden in Sarmin geborgen wurden. Unter den Toten waren zwei Kinder im Alter von neun und 13 Jahren.

Durch russische Luftangriffe wurden weitere Menschen getötet - nicht nur in Idlib, sondern auch in der Provinz Aleppo.

"Wir wollen einen sicheren Ort für unsere Kinder: in der Türkei oder in Berlin"

Ein weiterer AFP-Korrespondent berichtet von Protesten an der Grenze zur Türkei. In der Nähe der Ortschaft Harem forderten mehrere hundert Syrer einen sicheren Ort zum Leben. Die Türkei hat bereits etwa drei Millionen Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen und inzwischen die Grenze geschlossen.

Ein Familienvater, der zu den Protestierenden gehörte, erklärte: "Unser Ziel ist es, in einem sicheren Land zu leben - in der Türkei oder in Europa. Hier gibt es keine Sicherheit mehr. Die Situation ist unerträglich."

Offenbar kontrolliert Präsident Bashar al-Assad inzwischen wieder etwa 70 Prozent des syrischen Territoriums. Im seit bald neun Jahren dauernden Krieg in Syrien sind mehr als 380.000 Menschen getötet worden. Millionen Syrer haben ihr Heimatland verlassen oder sind Binnenflüchtlinge.