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Reisen nach Spanien doch vor 1. Juli? Europas Corona-News am Donnerstag

Am Strand von Barcelona
Am Strand von Barcelona Copyright Emilio Morenatti/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
Copyright Emilio Morenatti/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
Von Evelyn Laverick mit AP, AFP
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Trotz Trauer wird in Spanien über Wege diskutiert, Touristen ohne Quarantäne ins Land zu lassen. Französinnen und Franzosen erfahren heute, wie es im Juni weitergeht.

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Mit einer Schweigeminute in Gedenken an die mehr als 27.000 Todesopfer des Coronavirus hat eine zehntätige Staatstrauer begonnen.

Gleichzeitig wird darüber diskutiert, ob das Land Touristen aus dem Ausland die Einreise ohne anschließende Quarantäne schon vor dem 1. Juli ermöglichen könnte. Weiterhin im Gespräch sind laut der Zeitung El Pais Korridore zwischen weniger vom Coronavirus betroffenen Touristengebieten und ebenfalls weniger hart getroffenen Ländern.

"Warum bis zum 1. Juli warten, wenn es Regionen gibt, in denen wir es früher ermöglichen können", hieß es in Madrid.

Die deutsche Regierung hat ihre Entscheidung zum Ende der Reisewarnungen zunächst aber vertagt. Bisher wird von touristischen Reisen auch ins europäische Ausland abgeraten.

In Frankreich hat sich das Parlament für die neue Corona-App ausgesprochen.

Französinnen und Franzosen erfahren, wie es im Juni weitergeht

An diesem Donnerstag erklärt Ministerpräsident Edouard Philippe, was die Französinnen und Franzosen ab dem 15. Juni dürfen und wann Restaurants und Cafés wieder öffnen dürfen.

Viele Gaststätten sind dabei, auf mehr Distanz umzurüsten, doch einige sehen das Abstandhalten für die Gastronomie skeptisch.

Stéphane Coin will sein Bistro nicht gleich wieder aufmachen: "Ich warte liebe noch ein paar Wochen oder sogar ein paar Monate, das hier ist ein Bistro, es sollte gemütlich sein."

Hören die Briten noch auf ihre Regierung?

In Großbritannien sollen die Infektionsherde jetzt besser überwacht - und es soll mehr getestet werden.

Matt Hancock, der britische Gesundheitsminister erklärte:

"Durch die Tests bringen wir das Virus zur Strecke: wir finden heraus, wer gerade infiziert ist. Und der nächste Schritt ist, dass wir durch Kontaktverfolgung, wie Detektive, die möglichen Bewegungen des Virus nachverfolgen, wissen, wo es gewesen ist und wen es sonst noch infiziert haben könnte.

Menschen sollten sich freiwillig selbst isolieren, wenn sie mit einer positiv getetesten Person in Kontakt waren. Ob die Briten nach dem Cummings-Skandal weiterhin motiviert sind, Ratschläge der Regierung zu befolgen, bleibt abzuwarten.

Journalist • Kirsten Ripper

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