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Der Donnermond ist aufgegangen

LOS ANGELES, USA
LOS ANGELES, USA Copyright FREDERIC J. BROWN/AFP or licensors
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Von Rafael CerecedaAndrea Büring
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Wissen Sie, was ein "Donnermond" ist? Vielleicht hatten Sie das Glück, ihn am Sonntagmorgen zu entdecken - keine leichte Aufgabe.

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Das an Ereignissen und Finsternissen reiche Jahr 2020 ging an diesem Wochenende mit dem sogenannten "Donnervollmond" weiter.

In Europa, in Amerika und im größten Teil Afrikas war die neue Mondfinsternis - mit Schwierigkeiten - in den frühen Morgenstunden des Sonntags sichtbar: um 5:07 Uhr Ortszeit in Paris oder Madrid, um 0:07 Uhr in Argentinien und Brasilien oder um 22:07 Uhr am Samstag, den 4. Juli, in Mexiko, Peru und Kolumbien. In Deutschland war sie nicht zu sehen.

Die Erde warf ihren Schatten auf etwa ein Drittel des Mondes. Ein Phänomen, das mit bloßem Auge schwer zu erkennen ist. Der Mond verdunkelt sich einfach. Die NASA erklärt, dass es ohne Instrumente praktisch unmöglich ist, zu erkennen, wie der Erdschatten einen Teil des Vollmondes verdunkelt.

Nach verschiedenen landwirtschaftlichen und traditionellen Traditionen ist der Vollmond im Juli als "Hasenmond" oder "Donnermond" (in den Vereinigten Staaten), "Heumond", "Metmond" oder "Rosenmond" (Europa), "Gurumond" (Hinduismus) und "Dharma Day" (Buddhismus) bekannt.

Es war die vierte von sechs Finsternissen in diesem Jahr. Am 10. Januar und 25. Juni gab es zwei weitere Halbschattenfinsternisse des Mondes. Am 21. Juni kam es zu einer ringförmigen Sonnenfinsternis.

Am 30. November findet eine weitere halbschattenartige Mondfinsternis statt, und am 14. Dezember wird eine totale Sonnenfinsternis im südlichen Südamerika und in einem Teil Südwestafrikas zu sehen sein.

Ein weiterer Termin, der in der Agenda der Hobbyastronomen nicht fehlen darf, ist der Sternenschauer der Aquariiden, der um den 12. Juli beginnt, und der spektakulärste, die Perseiden oder Tränen des Laurentius, die wie jedes Jahr um den 12. August den Himmel überqueren werden. Ein Meteorstrom, der eine Fülle an Sternschnuppen aufweist. Oft erreichen sie sogar Venushelligkeit. Der Radiant, der scheinbare Ursprung dieses Stroms, liegt im namensgebenden Sternbild Perseus, nahe der Grenze zur Kassiopeia.

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