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Waldbrände in Zentralportugal: Feuerwehrmann stirbt beim Einsatz

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Buschfeuer in Portugal
Buschfeuer in Portugal   -   Copyright  RTP/EBU/screengrab
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Im Kampf gegen die Wald- und Buschbrände in Zentralportugal haben die Behörden mittlerweile rund 800 Feuerwehrleute und 250 Fahrzeuge mobilisiert.

Vielerorts stehen sie den Flammenwänden jedoch machtlos gegenüber. Der jüngste Großbrand war am Samstag im Gebiet um Oleiros im Distrikt Castelo Blanco ausgebrochen.

Unterstützung bekommen die Behörden jetzt aus Brüssel. Die EU-Kommission nahm ein Hilfgesuch an und genehmigte Portugal die Auswertung von Aufnahmen des Satelliten Copernicus. Dadurch hoffen die Einsatzkräfte einen besseren Überblick über die unterschiedlichen Brandherde zu bekommen.

In Castelo Blanco bedrohen die Flammen mehrere Häuser und isolierte Ortschaften. Der portugiesische Ministerpräsident Antonio Costa bedankte sich bei den Feuerwehrleuten für ihren unermüdlichen Einsatz.

Ein Feuerwehrmann ist am Rande der Löscharbeiten bereits bei einem Verekehrsunfall am Samstag ums Leben gekommen. Sechs seiner Kollegen wurden verletzt.